Welche Methode
wende ich an?
Eine Wundermethode oder „den Weg“ oder „meinen 5-Schritte-Plan“, wirst du bei mir vergeblich suchen.
Ich kenne viele Methoden, um Hunde dazu zu bringen, Dinge zu tun, die wir von ihnen erwarten und Dinge zu unterlassen, die wir nicht mögen. Ich wende aber lange nicht alle an und wähle diese nach bestimmten Kriterien aus.
Tierschutz konform
fair & angemessen
Bedürfnis orientiert
explore
Nach welchen Werten arbeite ich?
Hier findest du einige der Werte, die mir wichtig sind. Daran orientiere ich mich privat und beruflich.
Gewalt frei
Kein Trainingsziel rechtfertigt Gewalt
Was als Gewalt empfunden wird, entscheidet der Empfänger. Der Hund.
Diese Entscheidung wird nicht bewusst gefällt, äußert sich aber sofort oder später durch Veränderungen im Verhalten und Gesundheitszustand.
Ich dulde kein Anschreien, Anrempeln, Kneifen, Leinenrucken, Objektewerfen oder Hauen, keine Haltis, keine Gießkannen, keine Klapperdosen, keine sonstigen Schreckreize und nichts, was darüber hinaus geht.
Der Zweck heiligt nicht die Mittel
Hunde haben sich das Leben mit uns nicht ausgesucht.
Erziehung, Training und Verhaltensänderung hat Grenzen.
Für mich beginnen diese dort, wo der Hund den höheren Preis zahlt, Menschen Abkürzungen suchen oder ihre Interessen über die des Hundes stellen.
Konflikt annehmend
Grenzen setzen & anleiten
Der Verzicht auf bewusst eingesetzte positive Strafe schließt das Annehmen von Konflikten und das Anleiten in fordernden oder unbekannten Situationen nicht aus.
Ich finde es wichtig, Hunden beizubringen, wie sie in unserer komplizierten Welt bestehen können.
Jedes Verhalten macht Sinn
Irgendwo
Hunde zeigen Verhalten nie ohne einen Grund. Innere Motivation oder äußere Faktoren: Die Gründe für gleich aussehendes Verhalten können ganz verschieden sein.
Faires Training fragt: Was braucht der Hund, damit sein problematisches Verhalten für ihn keinen Sinn mehr macht
UND
Was braucht der Hund, damit er sich so verhalten kann, wie ich das möchte?
Keine Qualzucht keine Vermehrung
Ausschließlich Tierschutzhunde
Ich möchte nicht mit Menschen arbeiten, die sich für eine Qualzucht entschieden haben.
Da die Grenzen zwischen Vermehrung, Hobbyzucht und gewerblicher Zucht, egal welcher Rasse fließend sind, lehne ich die Arbeit mit Menschen, die Hunde wie eine Ware kaufen ab.
Ich verstehe, dass dies verletzend sein kann oder unverständlich erscheint, bleibe aber bei meiner Entscheidung.
Practise what you preach
Was würde ich mir raten?
Meine beruflichen Werte entsprechen meiner persönlichen Einstellung zum Thema Hund.
Ich überprüfe meine Empfehlungen und Erwartungen an HundehalterInnen regelmäßig, indem ich mich frage, ob ich meinen eigenen Maßstäben gerecht werde und praktiziere den Umgang mit meinen Hunden entsprechend dem, was ich mir als Trainerin empfehlen würde.
„Wäre ich bei mir gerne Hund?“