Hallo, ich bin Mela
Hundetrainerin
About
Was als Job neben „dem richtigen“ Studium begann und dann recht flott…, weil mir das alleinerziehend mit Kind zwar keinen Reichtum, aber die Flexibilität der Selbständigkeit geschenkt hat, irgendwann zum richtigen Beruf wurde.
Und ehrlich gesagt habe ich nach fast 20 Jahren auch eingesehen, dass es das ist, was ich am besten kann: Mich gut mit Hunden verstehen.
Am Dolmetschen für die BesitzerInnen arbeite ich stetig und meistens klappt das auch ganz gut ☺️.
Ich arbeite sowohl mit ganz normalen HundehalterInnen, sowie Firmen, Vereinen und Fachleuten aus der Hundebranche.
Mein Spezialgebiet sind Tierschutzhunde, insbesondere Auslandstierschutzhunde, die meist genetisch ursprünglichere, ernsthaftere und für viele, auch erfahrene Hundehaltende, überraschend schnell überfordernde Verhaltensanlagen mitbringen.
Ein paar Insights
My Story
Ich bin schon immer gut mit Tieren klar gekommen und Hunde waren von kleinauf Teil meines Lebens.
Aufgewachsen in einem winzigen Dorf im Odenwald, war unser Hund und mein Pflegepferd meine besten Freunde.
Mit meiner ersten eigenen Hündin aus dem Tierheim (und weil ich nicht mehr in meinem 50-Seelen Heimatdorf wohnte, sondern mitten in Frankfurt), war ich das erste Mal mit Aggressionsverhalten gegenüber Menschen konfrontiert, was in der Stadt natürlich ein größeres Problemchen war.
Grace, meine einjährige Schäferhund-Mix-Hündin stellte und verbellte Alles und Jeden und ging gerne mal ausgiebig jagen.
Irgendwie hab ich es hinbekommen, dass sie das dann nicht mehr gemacht hat.
Das hat Spaß gemacht und ich wollte mehr. Also kamen mehr Hunde: Als Gassigängerin im Tierheim aktiv zu sein, reichte mir bald nicht mehr, also wurde ich Pflegestelle für Tierschutzhunde, verdiente meine Brötchen als Gassigängerin und dann auch bald irgendwie als Hundetrainerin.
Jaaaa, das ging damals (2009) noch. Da konnte sich jede:r einfach „Hundetrainer“ nennen und loslegen. Das ist glücklicherweise schon lange anders und ich bin auch ein bisschen stolz, dass ich 2014 als einer der ersten HundetrainerInnen in Hessen meine Sachkunde vor dem Veterinäramt unter Beweis stellen konnte.
Hier erfährst du mehr über den „§11“.
In der Zwischenzeit und als die Auswahl etwas besser wurde, hatte ich natürlich auch eine „ordentliche Ausbildung“ nachgeholt und es sind diverse Aus- und Weiterbildungen hinzugekommen.
Beispielsweise als
- Hundeverhaltensberaterin (ATN), was mir vor allem dabei geholfen hat, mein Impostersyndrom in den Griff zu bekommen 🥴
- Tierheilpraktikerin für Hunde, Katzen & Pferd (ATM), wo ich viel medizinisches Wissen erlangt und einige sinnvolle Behandlungsmethoden aber auch wahnsinnig viel Hokuspokus kennengelernt habe. Diese Ausbildung hilft mir aber noch heute, medzinische Zusammenhänge und den Einfluss auf Verhalten (und umgekehrt) im Blick zu behalten, und
- als Physiotherapeutin für Hunde, Katzen & Pferde (ATM) und Fitnesstrainerin für Hunde (Ja, das gibt’s). Auch hier gab es eine ordentliche Ladung Anatomie und ich habe viel über das sportliche Training, Gesunderhaltung und Begleitung von Hunden unter sportlichen Belastungen gelernt.
Ich habe mich dazu entschieden, nicht jedes Seminar und jede Weiterbildung der letzten 10-20 Jahre hier aufzulisten. Einige davon habe ich erschrocken verlassen (Beispielsweise ein Workshop über Bergsport mit Hund und Flexileinen 🤯) und von anderen bin ich bis heute beeindruckt (Eine Weiterbildung in der ich Trainingstechniken an Robben in der Forschungsstation der Uni Kiel lernen und anwenden durfte).
Wenn du (angehende Trainerin bist und) dich für spannende Weiterbildungsmöglichkeiten interessierst, kannst du mir gerne schreiben.
Auch im Humanbereich habe (und musste…als Coach sagen wir gerne „durfte“) ich viel lernen. Mit Hunden kommunizieren fällt mir leicht. Wie ich das gut an euch Menschen herantragen kann so, dass ihr gerne mitmacht, finde ich ganz schön komplex, aber auch bereichernd.
2019/20 habe ich eine mehrmonatige Ausbildung zum NLP-Practitioner (Wildwechsel) absolviert, jedoch keine Abschlussprüfung gemacht. Auch das war ein spannender Einblick in die vielen Facetten der Kommunikationstechniken.
2012 fand ich ein Grundstück, dass ich als Hundeplatz nutzen konnte und so begann ich klassische Hundeschul-Angebote auszubauen: ich bot Kurse für Welpen bis hin zu Beschäftigungs-Workshops an und allem, was sich Hundehaltende so wünschten.
Ich mochte die Kreativität beim Erfinden neuer Übungen und Challenges für die Hunde und Menschen sehr.
2016 übernahm ich vertretungsweise eine Physiotherapiepraxis für Hunde. Nach jahrelanger Outdoor-Arbeit waren die Termine in der wetterunabhängigen Praxis eine schöne Abwechslung. Ich konnte mein Wissen als Hundetrainerin mit der physiotherapeutischen Arbeit kombinieren.
In der ganzen Zeit lebten immer wieder Pflegehunde bei mir, die unterschiedlichste Herausforderungen mitbrachten. Viele kamen aus dem Auslandstierschutz zu mir und durften nach wenigen Wochen, meist aber eher Monaten zu ihren neuen Familien ziehen.
Auch der ein oder andere Hund verzweifelter KundInnen, zog so bei uns ein.
Alle meine Hunde kamen schon immer zu mir ohne, dass ich gezielt nach ihnen gesucht habe. Entweder saßen sie schwer vermittelbar in Tierheimen oder jemand wollte sie loswerden. Aktuell leben bei uns:
Rosi
Rosi ist ein Kuvasz-Puli-Schäferhund-Mix und dementsprechend „on fire“. Mit 13 Jahren steckt sie so manchen Junghund immer noch locker in die Tasche. Sie hat mich gelehrt, dass Gene genetische Sachen machen und dass das weder gut noch schlecht ist. Vor allem aber unabänderlich.
Mit ihr habe ich viele Abenteuer erlebt und lange Reisen gemacht und ihre besonderen Eigenschaften zu schätzen gelernt.
„Jedes Verhalten macht Sinn, irgendwo.“
Wir sind wochenlang alleine mit Zelt durch die Alpen gewandert haben einen Kuhangriff überlebt, uns in Rumänien vor Bären gefürchtet und in Norwegen vor Elchen, wir haben Gletscher bestaunt und in Bosnien sind wir vor wilden Hunden geflüchtet und mit ihnen gewandert. Gemeinsam haben wir Zuhause verlorene Hundeseelen unter unsere Fittiche genommen und ihnen gezeigt, wie schön das Leben sein kann. In keiner Situation, ist sie jemals von meiner Seite gewichen.
Sie ist meine gefährliche, treue Gefährtin 💖
Dotti
Doris Dorothea Vanessa Victoria
Sie ist eigentlich nicht mein Hund, sondern der meines Mannes. Wobei Dotti eigentlich nur sich selbst gehört und den ewigen Jagdgründen.
Sie ist die Connaisseurin des Dolce Vita und Aperitivo. Dabei kommt sie aus Rumänien. Sie wurde mal von einer älteren Dame als „freundlich und stolz“ beschrieben und könnte sowohl Seminare zum Thema Flirten als auch Raumverwaltung geben.
Olli
Mit fast neun Jahren habe ich Olli in einem bosnischen Shelter gefunden.
Geboren auf einer städtischen Mülldeponie oder als Welpe dorthin gebracht..wer weiß das schon, kam er als erwachsener Hund in das private Shelter „Land of Dogs“.
Nach dem, für ihn offensichtlich traumatischen Tod seiner Gefährtin, hatte Olli sich völlig aufgegeben und beschränkte sein Leben seit Jahren auf einen dunkle Hütte.
Lediglich zum Fressen und Lösen verließ er diese Ecke und nahm weder an sozialer Interaktion noch anderen Aktivitäten teil und verließ diesen Platz nicht freiwillig.
Entgegen aller Bedenken nahm ich Olli mit. Etwa 6 Monate intensive Verhaltenstherapie lagen hinter ihm, als er souverän und wie ein feiner Herr auf einen Urlaubsbesuch nach Bosnien zurückkehrte.
Er bereichert mein und unser Leben extrem und macht mich glücklich.
Vrana
Vrana stammt aus dem gleichen Shelter, wie Olli.
2026 war ich dort zum Arbeiten und Vrana’s -für bosnische Mischlingshunde recht untypische- Verhalten ließ befürchten, dass sie mittelfristig in keiner der Hundegruppen harmonisch würde leben können.
Sie zettelte Ärger an, wo sie nur konnte und entwickelte sich zu einer autonomen Unruhestifterin.
Es war klar: Das kleine Hundemädchen braucht mehr menschliche Anleitung, als es der Shelter-Alltag hergibt und ich hatte Lust auf eine neuerliche Herausforderung.
Bislang habe ich keinen Gentest gemacht, aber ich vermute eine Mischung aus Herder und Mudi oder Ähnlichem.
Sie macht ganz viel Quatsch und mir ganz viel Freude.
Over
Sharing
Hundetraining und besonders die Einzelberatung ist eine private Sache. Es ist also nur fair, wenn du wissen möchtest, wer ich bin.
Ich bin 1984 geboren, im Odenwald in einem winzigen Ort aufgewachsen, lebe seit über 20 Jahren in Frankfurt, habe eine Tochter und bin verheiratet.
Ich lebe seit ca. 2007 vegan und versuche auch hinsichtlich der Haltung meiner Hunde möglichst viel auf tierische Produkte zu verzichten.
Ich reise schon immer mit Hunden und in vielerlei Hinsicht passen meine Interessen gut zu ihren. Ich wandere gerne weit und lange und schlafe am besten irgendwo in der Natur in einem Zelt, in dem Wissen, dass die Hunde schon merken, wenn was ist.
Wann immer sich die Möglichkeit bietet, reise ich dorthin, wo Hunde leben: Straßenhunde, wilde Hunde, Pariahunde, Herdenschutzhunde, Shelter-Hunde.
Ich sehe viele Aspekte unserer Hundehaltung und auch des Trainings, der Erziehung, der Betreuung und der ganzen Industrie um Hunde kritisch.
Ich unterstütze das private Land of Dogs-Shelter in Bosnien und fahre dort regelmäßig für mehrere Wochen hin. Ich bin mit vielen Abläufen im (Auslands-)tierschutz nicht einverstanden und beobachte den Import von Hunden aus dem Ausland mit Sorge. Ich sehe das Leid fehlvermittelter, unglücklicher Hunde und enttäuschter Menschen nahezu täglich in meiner Arbeit. Das belastet mich manchmal sehr stark.
Gleichzeitig ist es sehr erfüllend zu sehen, wie ein Hund aufblüht, wenn er bekommt, was er benötigt, um ein guter Hund zu sein.


