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Tipps für besseres Training

Tausende Tipps und alles scheint wichtig zu sein. Bringen wir ein bisschen Ordnung in dein Training und widmen uns einigen Faustregeln, die das Hundetraining für dich und deinen Hund effektiver machen. 

Fokus

Frage dich als erstes, was du heute erreichen möchtest und was dein Ziel ist. Möchtest du die Aufmerksamkeit deines Hundes verbessern, ein bestimmtes Signal festigen oder ein neues Verhalten aufbauen? 

Nun kannst du dir etwa 3 Übungen zusammenstellen, mit denen du arbeitest. Dein Fokus sollte dabei immer auf dem erklärten Ziel für diese Trainingseinheit liegen.

Vielleicht möchtest du später noch weitere Übungen hinzufügen oder etwas anderes trainieren. Lege dazwischen eine Pause ein. So kann sich dein Hund mental auf einen neuen Fokus einstellen und kommt nicht zu sehr durcheinander. 

Sei klar und verständlich

Kommuniziere mit deinem Hund so deutlich wie möglich. Achte auf eine klare und harmonische Körpersprache. Also auf eine körpersprachliche Kommunikation, die zu dem erwünschten Verhalten passt.

So sollte deine Körpersprache einladend sein, wenn du den Rückruf übst. So unterstützt du deinen Hund beim Lernen und Erkennen, was du gerade von ihm möchtest.

Überprüfe deine Handsignale: Passen sie zum gewünschten Verhalten? Kann dein Hund sie sicher von anderen Handzeichen unterscheiden? 

Sei anfangs ruhig überdeutlich und schließe alle Missverständisse aus. 

Belohnung und Motivation

Hunde können gespieltes Loben von aufrichtiger Freude sehr genau und in Sekundenbruchteilen erkennen und unterscheiden. Wenn man aber gerade selbst sehr konzentriert ist, fühlt es sich manchmal unnatürlich an, sich emotional adäquat zu "sortieren" und auszudrücken. 

Deshalb sind Belohnungen so toll: Mit Leckerlies oder anderen Belohnungen, bei denen du sicher bist, dass sie deinem Hund Freude bereiten und eine echte Belohnung darstellen, stellst du sicher, dass du das entsprechende Verhalten verstärkst. Außerdem sorgen regelmäßige Belohnungen für Spaß am Arbeiten, auch dann, wenn es mal anstrengend wird. 

Häufiges Belohnen sorgt auch für mehr Selbstsicherheit. Wähle Belohnungen, die zum gewünschten Verhalten passen und belohne inflationär häufig, wenn dein Hund etwas Neues lernt.

Ohne Fleiß kein Preis

Übe regelmäßig und in kleinen Häppchen. Hast du Zeit ohne Ende und bist motiviert? Dann kannst du theoretisch 10 mal täglich für 5-10 Minuten üben. Bist du gerade an etwas dran, was du unbedingt trainieren möchtest, stellt dieser Rhythmus eine sehr gute Variante dar, um ein neues Verhalten zu einer Verhaltensgewohnheit werden zu lassen.

Beispiel: Ich möchte, dass mein Hund sich geduldig sein Geschirr anziehen lässt. Also übe ich das mehrmals täglich immer mal wieder für einige Minuten.

Nimm dir lieber kleine Häppchen vor und baue Übungsfenster in euren Alltag oder die Gassirunden ein. Bleib dran, wenn du wenig Zeit hast und einen stressigen Alltag hast. Wenn nur wenig Zeit für deinen Hund bleibt, machen 2 x 5 Minuten Training trotzdem einen Unterschied und du wirst schnell Fortschritte erkennen.

Durch regelmäßige Übungseinheiten erlangt dein Hund Routine und greift häufiger auf das erwünschte Verhalten zurück.

Mach Pausen

Auch wenn es gerade richtig gut läuft: Lege Pausen ein. Je mehr kleinere Übungseinheiten und Pausen, umso effektiver. Das Gehirn benötigt diese Ruhephasen nicht nur zu Regeneration, sondern vor allem zum Sortieren und Abspeichern des gerade Gelernten. 

Achte nicht nur auf regelmäßige kurze Pausen während einer längeren Trainingseinheit, sondern auch darauf, dass dein generell die Möglichkeit für längere Pausen hat. Auch ein Tag in der Woche, an dem garnichts passiert, kann eine Möglichkeit sein. 

Lade dir hier die Infografik herunter:

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How to Train Your Dog.pdf
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