Lorsbach bergauf und bergab

Für den kommenden Social Walk habe ich mir eine Route herausgesucht, die etwas anspruchsvoller und vor allem abwechslungsreicher sein soll. Ausgetretene Pfade und langweiliges Traben auf ebener Strecke kennen wir ja alle. 

Um keine falschen Versprechungen zu machen, wollte ich, ganz entgegen meiner Gewohnheit, eine kleine Generalprobe und bin die Tour gestern schon mal gelaufen.

Soviel schon mal vorab: Am Ende waren es statt 12 Kilometern 15, wir haben die 4 Stunden auch wirklich gebraucht und heute morgen hatte ich in der Tat ein kleines Muskelkaterchen.

 

Gestartet sind wir am Bahnhof in Lorsbach. Dort sind Parkplätze vorhanden und ab und zu fährt ein Zug aus Frankfurt ein. Also perfekt als Ausgangspunkt.

Meiner großartigen Orientierung sei Dank, sind wir bereits nach 500 Metern im Grünen und auch direkt von der korrekten Route abgekommen. Macht nix, die Googlemap leitet uns schnell wieder auf einen richtigen Wanderweg und nach etwa einer Stunde ein bisschen bergauf und bergab landen wir bei knapp 300 Höhenmetern am Waltersteinplatz und werden mit toller Aussicht und südlichem Flair belohnt. Wunderschön und ein perfekter Pausenplatz. Die Hunde können im Schatten liegen und die Touri-Tussis machen Fotos.

Hier sind wir schon mitten im Naturschutzgebiet, weshalb die Vierbeiner fast während der gesamten Tour an der Leine bleiben. Da die Strecke immer mal wieder aus Single-Trails, also einspurigen Pfaden besteht, kann man hier super das "Hinter-mir" Laufen festigen. Oder auch zum ersten Mal üben ;-) Benötigen werden wir es, wenn es die schmalen Pfade auch wieder bergab geht, da ist  "vor-mich" Laufen definitiv zu schnell.

Weiter geht's Richtung Felix-Mendelssohn Bartholdy Gedenkstätte. Dort hat man einen grandiosen Blick und wir wollen eigentlich garnicht mehr weiter, oder weg, oder noch mehr bergauf. Trotzdem wird der Kaisertempel noch mitgenommen. Ein bisschen kulturelle Bildung hat noch keinem geschadet. Damit sich die Teilnehmer ganz auf die tolle Aussicht fokussieren können, erhaltet ihr ein paar Kultur-Infos in artgerechten Häppchen.

Nachdem wir nun schon fast zwei Stunden unterwegs sind, beginnen wir den Abstieg nach Eppstein. Dort müssen wir nämlich durch, um "auf die andere Seite" zu kommen. Bergab ist Trittsicherheit gefragt und feste Schuhe machen sich bezahlt. Ein Teil der Strecke führt durch Schmetterlingsschwärme und damit auch durch Brennnesselfelder. Bedeutet für die Teilnehmer: Lange Hosen oder ein gutes Mind-Set, ergo, wer auf Abhärtung steht, schafft die paar Meter auch in kurzer Hose und schwitzt dafür weniger auf dem Rest der Tour.

Ins Schwitzen gerät man nämlich spätestens, wenn es vom Tal noch einmal bis auf fast 400 Höhenmeter aufwärts geht und das teilweise ziemlich steil. Dafür haben wir tolle Sicht auf die Burg Eppstein und ruhen uns danach im Männerchortempel aus. Die Gestaltung des Tempels hat bei meiner Tochter diverse Fragen aufgeworfen. Also schnell weiter, bevor mir kluge Antworten ausgehen. Schweigend sparen wir unsere Energie für den Anstieg und dann, von gaaaaaaaanz oben geht's endlich bergab. Die letzten 5 Kilometer sind weniger ereignisreich, dafür aber schön, um ein wenig zu quatschen, die Hunde laufen zu lassen und sich einfach nur mal treiben zu lassen. Im Bachlauf können sich die Hunde abkühlen und sind am Ende mindestens genauso erledigt wie wir.

Fazit: Eine tolle Tour mit viel Abwechslung, der ein oder anderen Herausforderung, die aber auch eine Neunjährige meistert, genauso wie unsere 13-jährige Hündin, die aber trotzdem nicht zu unterschätzen ist.

Jetzt freue ich mich umso mehr auf den 29. Juli und einen tollen Social Walk mit Euch!

 

Eure Mela

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