Kann sich mein Hund bei mir anstecken?

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Erkältungszeit. Erst das Kind krank, dann der Hund erkältet. Geht das? Influenzaviren des Menschen und des Hundes unterscheiden sich voneinander. Deshalb ist das Ansteckungsrisiko zwischen Hund und Mensch eher als gering einzuschätzen. Dagegen können sich Hunde untereinander sehr wohl anstecken. Dennoch berichten Patienten häufig davon, dass die gesamte Familie inklusive des Hundes erkältet war. Eine Ansteckung oder Schwächung des Immunsystems ist also nicht ganz auszuschließen. In aller Regel gilt ein erkälteter Hund jedoch keinesfalls als "ansteckend". Er darf also ruhig gekuschelt werden und ich würde behaupten, dass es auch im Fall einer "Menschenerkältung" gut tut, wenn der Vierbeiner Gesellschaft leistet.

 

Symptome einer Erkältung beim Hund

  • laufende Nase & Niesen,
  • Würgen und Husten,
  • Nasenbluten,
  • Der Hund atmet durch den Mund, obwohl er sich nicht angestrengt hat,
  • Körpertemperatur über 39,7 Grad
  • Augenreiben

Ursachen für die Symptome

Wenn Sie einige der oben genannten Symptome bei Ihrem Hund beobachten, kann er tatsächlich erkältet sein. Bei uns Menschen ist eine Erkältung meist unproblematisch. Sollte Ihr Hund die Symptome länger als zwei bis drei Tage zeigen, sollten Sie unbedingt zu einem Tierarzt gehen. Entzündete Augen gelten bei Hunden als Notfall und sollten sofort einem Tierarzt vorgestellt werden. Ebenso eine blutende Nase.

Andere Ursachen für vermeintliche Erkältungssymptome beim Hund

  • Aufregung: Manchen Hunden läuft bei großer Nervosität die Nase. Hat der Hund sich wieder beruhigt, sollte auch die Nase wieder aufhören zu laufen. Dennoch ist natürlich auch das Naselaufen aus Nervosität ein deutliches Warnzeichen für großen Stress Ihres Hundes.
  • Reizungen: Dies können Putzmittel, Abgase, Parfums, Zigarettenqualm, Duftkerzen oder -sprays und sogar neue Einrichtungsgegenstände sein. Setzen Sie die empfindliche Nase Ihres Hundes nicht zu häufig solchen Reizen aus, da dies über die akute Reizung hinaus auch zu Allergien führen kann.
  • Infektionen: Auch andere Infektionen als das Influenzavirus können Erkältungssymptome auslösen, wie beispielsweise Parasiten, Pilze, Bakterien oder andere Viren.
  • Allergien: Auch Ihr Hund kann "Heuschnupfen" haben. Es wird geschätzt, dass etwa 20 % der Hundepopulation unter Allergien leiden. 
  • Tumoren.
  • Fremdkörper: Besonders im Spätsommer verirren sich manchmal Grannen in die Nasenschleimhäute oder Augen und Ohren. Da Hunde auf diese Reizung meist neben den Schnupfensymptomen auch mit Kratzen reagieren und sich das Gewebe schwer entzünden kann, sollten Sie bei Verdacht auf einen Fremdkörper immer zum Tierarzt gehen.
  • Wegener Granulomatose: Bei dieser Erkrankung sind die Blutgefäße entzündet. Meist zeigen sich bei dieser seltenen Erkrankung auch Schnupfensymptome.

 

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