Artikel in der Frankfurter Neue Presse zum Thema Hundetraining

Wenn Hasso in die Hundeschule geht

Hundeschule Frankfurt, Frankfurter Neue Presse

Wenn Hasso zur Grundschule geht: 03.08.2012

Einen Hund in der Stadt zu halten ist nicht einfach. Oft entstehen Probleme zwischen Tier und Besitzer, die alleine schwer zu lösen sind. Die Hundetrainerin Mela Hirse bietet in ihrer Schule Training für alle Lebenslagen. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse von Hund und Herrchen im Vordergrund. Oberrad. Mela Hirse liegt flach auf dem Bauch auf der Wiese ihres Hundeplatzes. Ihre sieben Jahre alte Schäferhund-Dobermann-Mischlingshündin Grace liegt ihr gegenüber. Mela Hirse schürzt die Lippen zum Kuss. Grace, die ihr bis dahin mit aufgestellten Ohren aufmerksam ins Gesicht geschaut hat, reagiert sofort: Sie streckt den Kopf ein bisschen vor und hält ihre kalte, schwarze Hundeschnauze an die Lippen ihrer Besitzerin. Für die 28-jährige Hundetrainerin steht dieser Kuss von Hund und Besitzer symbolisch für ihre Arbeit. Die feuchte Geste der Zuneigung zeigt tiefes Vertrauen, wenn sich Mensch und Tier mit dem Gesicht so nahe kommen, und darum geht es der Leiterin der Hundeschule Rehabili Tiere, die sie 2009 gegründet hat. Sähe man die schlanke junge Frau auf der Straße, würde man nicht sofort vermuten, dass sie hauptberuflich Hunde ausbildet. Mela Hirses wasserstoffblonder Kurzhaarschnitt leuchtet schon von Weitem, als sie aus dem Auto aussteigt. Sie trägt lässig hochgekrempelte Jeans und schwarze Turnschuhe mit pinker Applikation. Um den Hals hat sie große rote Kopfhörer hängen, die sich von ihrem weißen, eng anliegenden T-Shirt mit dem aufgedruckten Zeichen ihrer Hundeschule abheben. Wenn Hirse über Hunde spricht, nennt sie diese oft "Köter". Ihr eigener bellt aus dem Kofferraum heraus. "Grace ist eigentlich der Grund, warum ich diesen Job hier mache", erklärt die Hundetrainerin. "Ich habe sie einjährig aus dem Tierheim bekommen. Sie war eine Herausforderung, denn die klassischen Erziehungsmethoden schlugen bei ihr nicht an." Also begann sie, sich umzuhören, Bücher über verschiedenste Hundeerziehungskonzepte zu lesen und Workshops zu besuchen. "Immer auf der Suche nach einem Rezept für Grace", berichtet die Hundetrainerin lachend. Hirse lacht viel. Sie ist eine offene Person. Stets hat sie ein lustiges Funkeln in den Augen. Bellen aus Unsicherheit. Heute bellt Grace nur noch kurz, wenn fremde Menschen ihr Revier betreten, aus Unsicherheit. "Viele Dinge, die Hunde als Welpen nicht gelernt haben, kann man ihnen später nicht mehr beibringen", sagt Mela Hirse. Falsche Verhaltensweisen könne man zwar übertrainieren, aber gänzlich verändern könne man so etwas oft nicht mehr. Jetzt lässt Grace sich streicheln, ist entspannt und ausgeglichen. Ihre Besitzerin blickt sie oft geradezu hypnotisch an und wartet auf Zeichen der Kommunikation. "Mir ist vor allem wichtig, den Menschen ihre Körpersprache bewusst zu machen. Ihnen zu zeigen, welche widersprüchlichen und für den Hund oft verwirrende Zeichen sie geben. Der Hund ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen", sagt sie. Deshalb bietet Mela Hirse die unterschiedlichsten Trainingskonzepte an, immer angepasst an die individuellen Bedürfnisse und Charaktereigenschaften des jeweiligen Mensch-Hund-Gespanns. "Ein Besitzer, der nicht gerne hart durchgreift, braucht Wege, dem Hund die Disziplin anders beizubringen", erklärt sie. Natürlich brauche ebenso ein ängstlicher Hund andere Trainingsmethoden als ein forscher. Neben Gruppenstunden und Welpentraining möchte Mela Hirse deshalb bald einen Kurs anbieten, in dem Hund und Mensch näher zusammenkommen. "Oft läuft der Hund bei Spaziergängen voraus. Besitzer und Tier machen jeweils ihr eigenes Ding, sind kein Rudel. Leider fehlt vielen Hunden hier in der Stadt regelmäßiger, ausreichender Auslauf und Beschäftigung", bedauert sie. Individueller Gassi-Service Der Gassi-Service ihrer Schule bietet Hilfe. Weiterhin gibt es Unterstützung bei Themen wie Ernährung, Gesundheit und Spielverhalten oder Beratung bei der Anschaffung des passenden Hundes. Jedes dieser Gebiete muss jedoch immer individuell angegangen werden. "Ich halte nichts von sturem Festhalten an einer einzigen Methode", bringt Hirse ihre Sichtweise auf Hundeerziehung auf den Punkt.erg Das Kursprogramm der Hundeschule Rehabili Tiere ist auf der Internetseitewww.rehabilitiere.de einzusehen.

Kontakt zu Trainerin Mela Hirse kann man per E-Mail an info@rehabilitiere.de oder unter der Telefonnummer 0 176 32 10 86 96 aufnehmen. (Carina Berg)

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