Wissenswertes über Hundetraining

Über kein Hundetraining

Ich möchte eine Geschichte erzählen. Von einem Mann, der sich für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden hat. Einem Hund namens Beijo.

Kürzlich kontaktierte mich dieser besagte Mann, nennen wir ihn Tom und bat mich um meine Unterstützung. Er wollte einen Hund aus dem Tierheim adoptieren, es sei sein erster Hund und er wolle Alles richtig machen. Tom war sehr interessiert daran, sein Wissen über den neuen Mitbewohner zu erweitern. Wenngleich er mit Hunden aufgewachsen war, betonte er, dass er sicher noch vieles lernen müsse. 

Ich freue mich immer, wenn sich zukünftige Hundehalter informieren bevor der Hund da ist und wir vereinbarten einen Termin im neuen Zuhause, einen Tag nachdem Beijo einziehen sollte.

Über Beijo war wenig bekannt. Nur, dass er aus dem Ausland stammte, dort wohl in einer großen Gruppe von Hunden gehalten wurde und nun im deutschen Tierheim auf ein Zuhause wartete. In den ersten Tagen nach dem Umzug sind die meisten Vierbeiner noch recht zurückhaltend, sehr müde und etwas "derrangiert". Man merkt ihnen an, dass sie nach Orientierung suchen und wie sehr sie das Kennenlernen der neuen Umgebung anstrengt. Sie schlafen viel und sind meist anhänglich. Diese Zeit des, ich nenne es mal "Kulturschocks", nutze ich gerne, um Hund und Mensch die wichtigsten Regeln lernen zu lassen und sich aneinander zu gewöhnen. So vermeidet man, dass der Hund sich erst in einer Art "Verwöhnblase" einlebt und dann nach einigen Wochen die "echten" Regeln lernen muss. 

Beijo begrüßte mich freundlich und schlief kurze Zeit später neben uns ein. So spannend wie sein neuer Mensch fand er das Erstgespräch dann doch nicht. 

Warum erzähle ich das überhaupt Alles?

Was muss ein Hund lernen?

Als Hundetrainer möchte man natürlich gerne das Beste aus einer Trainingseinheit rausholen. Dem Besitzer möglichst viele Informationen und Übungen mitgeben und das am liebsten Alles auf einmal.

Manchmal kommt es aber auch vor, dass ich genau das Gegenteil empfehle: Bitte kein Hundetraining.

Beijo beherrscht kein einziges Signal zuverlässig. Weder Platz, geschweige denn Fuß, noch den zuverlässigen Rückruf. Woher auch.

Dennoch war die Verbindung zwischen den beiden sofort sichtbar. Das klingt selbst für eine Tierheilpraktikerin etwas esoterisch, beschreibt aber genau meinen Eindruck.

Sicherheitshalber ließ ich Tom eine Schleppleine da, denn ich hatte es schon häufiger erlebt, dass die traumhaften Vierbeiner angesichts einer großen Wiese plötzlich garnicht mehr so traumhaft waren und Vollgas gaben oder in einer Schrecksituation plötzlich verschwunden waren. Sicher ist sicher.

Unseren nächsten Termin vereinbarten wir am Rande des Huthparks. Ich wollte sehen, wie Beijo sich unterwegs, in einer fremden Umgebung mit Jagdoption und anderen Hunden verhält. Schon von weitem sah ich die beiden einträchtig durch den Park stiefeln, als wäre es schon immer so gewesen. 

Jeden Richtungswechsel machte Beijo bereitwillig mit, wich den bellenden Hunden souverän aus und warf den freundlich gesinnten einen ebenso freundlichen Blick zu, während er Tom nur kurz von der Seite wich um ein wenig auszuweichen.

Beijo hat eine weitere Angewohnheit, deren Bedeutung Tom schnell heraus fand: Wann immer Beijo etwas überfordert war, "umarmte" er Tom. Er stellte sich auf die Hinterbeine, kletterte mit den Vorderpfoten an Tom hoch und hielt sich regelrecht an ihm fest, drückte seinen Kopf an Tom's Körper und wartete, bis er einen Vorschlag bekam, was zu tun sei.

Im Tierheim wurde Tom empfohlen, Beijo das vermeintliche Hochspringen sofort abzugewöhnen. Tom störte es aber nicht und er war froh darüber, dass Beijo so deutlich mit ihm kommunizierte. 

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Positive & negative Verstärkung

Belohnung und STrafe im Hundetraining

Positive Strafe und negative Verstärkung. Hä? Wie war das nochmal? Ein bisschen theoretisches Nerd-wissen für Hunde-Interessierte und vor allem: Warum Strafe kontraproduktiv ist und Verhaltensprobleme verstärkt.

Klassische Konditionierung

Bei der klassischen Konditionierung geht es fast immer um sogenannte Ankündigungseffekte. Das bedeutet, dass der Hund eine Verknüpfung zwischen einem bisher neutralen Reiz und einer Konsequenz herstellt.

Ein typisches Beispiel für klassische Konditionierung wäre Folgendes:

Mensch geht zur Garderobe und greift nach der Windjacke (neutraler Reiz > für den Hund ist eine Jacke erstmal etwas völlig belangloses, unwichtiges), nimmt die Leine vom Haken und es geht Gassi.

Da das Wetter stürmisch bleibt, wiederholt der Mensch das Anziehen der Windjacke nun mehrere Tage hintereinander, woraufhin es jedes Mal gemeinsam Gassi geht.

Folgende Beobachtung wird der Mensch nach einiger Zeit machen: Der Hund registriert sehr genau, dass sein Mensch zur Garderobe geht und die Windjacke anzieht und freut sich. Er hat gelernt: Windjacke (ursprünglich neutraler Reiz) = Gassi. Der Griff nach der Windjacke wurde also zu einem klassisch konditionierten Reiz, der Ankündigung zum gemeinsamen Spaziergang.

Umgekehrt kann der Hund jedoch auch lernen: Geht mein Mensch zur Garderobe und greift nach dem Blazer, wird der Mensch gleich ohne mich das Haus verlassen. Der Hund wird sich (insofern er kein Problem mit dem Alleinebleiben hat) in seinem Körbchen zusammenrollen und weiter dösen. Diesen Effekt nennt man übrigens inhibatorische klassische Konditionierung oder auch konditionierte Hemmung. Durch den Griff zum Blazer wird, im Gegensatz zum Griff nach der Windjacke, die Freude und Aufregung auf ein gemeinsames Gassi gehemmt, denn er kündigt dem Hund an, dass für ihn nichts Spannendes passiert. Der Griff zur Windjacke kündigt dem Hund jedoch das Gassigehen an und löst Vorfreude, Aufregung und ähnliches Verhalten aus (exzitatorische klassische Konditionierung).

Operante Konditionierung

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Wissen für Nerds Vol. 1

Das Nervensystem des Hundes

Das Nervensystem des Hundes ist ein spannendes Konstrukt und im Aufbau garnicht so verschieden von unserem, menschlichen Nervensystem. Es zeigt sich immer mehr, dass Säugetiere in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich funktionieren. Besonders die "Gefühlswelt", emotionale Reaktionen, sowohl positiv als auch negativ, werden durch ähnliche Prozesse ausgelöst oder gedämpft. Das Wissen um bestimmte Abläufe "hinter der Stirn" des Hundes ist in der Verhaltenstherapie unglaublich hilfreich, eigentlich zwingend notwendig, auch wenn viele Hundetrainer den "wissenschaftlichen" Aspekt gerne ignorieren und nach "Erfahrung bzw. Methode" arbeiten. Besonders in den letzten 10 Jahren hat sich in der Verhaltensforschung viel getan. Tieren werden mittlerweile ähnliche, emotionale Fähigkeiten und Stressreaktionen zugestanden, wie uns Menschen. Noch vor 20 Jahren wäre man für so eine Feststellung vom überwiegenden Teil der "Fachleute" gesteinigt worden. Das ist heute anders. Glücklicherweise. Was wir als Hundehalter und Hundetrainer daraus machen, ist natürlich eine ganz andere Frage. Nutzen wir das Wissen um chemische Prozesse im Gehirn des Hundes? Öffnen wir uns für fächerübergreifendes Vorgehen im Rahmen eines Trainings oder einer Verhaltenstherapie? Oder verfahren wir weiterhin wie gehabt und setzen darauf, dass es auch so klappt?

Warum macht er das?

Das ist eine der häufigsten Fragen, die mir in meinem Berufsalltag gestellt wird. Meist habe ich eine plausible Antwort aber häufig kann ich auch nur spekulieren. Nicht jede Situation ist eindeutig und der Grund, weshalb ein Hund auf bestimmte "Einflüsse" stärker reagiert (auch hier wieder positiv und negativ) als andere Hunde, liegt eventuell irgendwo in der Vergangenheit. Jedenfalls wird diese Annahme meist als Pauschalbegründung für jede Form von Verhalten außerhalb der "Norm" herangezogen. Eine schlechte Erfahrung? Ein einschneidendes Erlebnis zu einem ungünstigen Zeitpunkt? Vielleicht etwas, was der Hundehalter garnicht mitbekommen hat. Oder einfach nur zu wenig kennengelernt und deswegen unerfahren? Das sind so die Klassiker, die zum Erklären von ängstlichem, schreckhaftem, aggressivem oder übernervösem Verhalten herangezogen werden. Nicht aus der Luft gegriffen und in vielen Fällen richtig. 

Immer wieder versichern mir Hundehalter jedoch glaubhaft, dass ihr Hund keine besonders dramatischen Erlebnisse zu verkraften hatte, Alles nach Plan verlief, man nicht zu viel aber auch nicht zu wenig aktiv war und der Vierbeiner dennoch irgendwie "anders" ist. 

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Warum keine Welpengruppen?

Keine Welpengruppe? Aber Welpen müssen doch spielen. Warum Sie bei RehabiliTiere und in den Guerilla-Gruppen keine Welpengruppen finden, erfahren Sie hier.

Welpenspiele und Kommunikation

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich finde Welpen ebenso putzig, wie jeder andere Hundehalter auch. Als Hundetrainer liegt mir die Erziehung, das Training und gesunde Erwachsenwerden Ihres Hundes am Herzen.

Bis vor einigen Jahren habe ich ebenfalls, wie viele meiner Kollegen, Welpengruppen angeboten. Auch, wenn ich schon damals auf kleine Gruppen von 3 bis 6 Welpen bestanden habe und der Schwerpunkt immer auf der Erziehung lag und weniger im Spiel zu finden war.

Dennoch verliefen viele Welpengruppen nicht so, wie ich es mir in der Kürze der Welpenzeit gewünscht hätte und es war für mich kaum sicher zu stellen, dass alle Hundehalter die -mir wichtigen- Informationen aus der Stunde mitnehmen konnten. Schon gar nicht, dass alle Teilnehmer Übungen und Verhaltensempfehlungen in die tägliche Praxis umsetzen konnten und Übungen an die Hand bekamen, welche zu Ihnen und Ihrem Hund passten.

Doch welche "wichtigen Informationen" kann es denn bei der Welpenerziehung geben, dass eine Welpengruppe zur Sozialisierung des Welpen nicht beiträgt oder dieser sogar entgegen steht?

Viele Welpenbesitzer haben vor allem die Spielphasen mit Gleichaltrigen im Kopf, wenn es darum geht, sich für ein Welpentraining anzumelden. Doch besonders die Spiele innerhalb einer Gruppe bunt zusammengewürfelter Welpen sind häufiger Ursache für spätere Verhaltensauffälligkeiten, als man denkt.

Warum Welpenspielgruppen einen falschen Fokus setzen

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Praktikantin Jana lernt das Clickern

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Clickern mit einem fremden Hund - Das war mein heutiger Auftrag von Mela. Aber geht das überhaupt?

Mein heutiger Trainingspartner war Melas Schäferhund-Mix-Hündin Grace, ein sehr erfahrener Hund, auch beim Thema Clickern (zu meinem Glück). Ausgerüstet mit einer bis zum Rand mit Trockenfutter (Graces Tagesration) gefüllten Jackentasche, einer Führleine und natürlich dem Clicker ging es dann auch schon los, eine Runde um den Block.

Ich wollte zuerst einmal überhaupt eine Beziehung zu Grace aufbauen, außerdem schon mal ein bisschen Leinenführigkeit üben. Geclickert habe ich deswegen jeden von Graces Versuchen, Blickkontakt aufzubauen und das ruhige Laufen neben mir an lockerer Leine.  Ich habe dabei versucht, es gar nicht so weit kommen zu lassen, dass sie mich überholt oder gar vorne an der Leine zieht. Anfangs war es gar nicht so leicht, schnell genug zu reagieren. Erstens im richtigen Moment zu Clickern, also auf die Sekunde genau, und nicht, während Grace z.B. schon dabei war, ihren Blick abzuwenden oder ein Überholmanöver zu starten. Zweitens, auf unerwünschtes Verhalten sofort mit Zischen oder "Nein" zu reagieren. Mit dem ungewohnten Clicker und der Leine in der Hand (zum ersten Mal hinter meinem Rücken, sehr ungewohnt für mich!), der anderen Hand jederzeit bereit, in die Leckerlietasche zu greifen, den Blick mehr auf den Hund gerichtet als auf die eigenen Füße und an der Seite einer lauten, viel befahrenen Straße gar nicht mal so einfach.

Doch schon nach kurzer Zeit hatte Grace verstanden, was da lief und schnell kam ich mir vor wie ein lebendiger Futterautomat. Im Sekundentakt schaute sie immer wieder zu mir hoch, weshalb ich tatsächlich permanent am Clickern und Belohnen war. Überholversuche oder unaufmerksames Verhalten wurden immer seltener, sehr angenehm für mich, und gleichzeitig Laufen und Clickern ging schon bald fast automatisch. Da sie dieses Kommando schon beherrscht, ließ ich Grace außerdem vor dem Überqueren jeder Straße warten, was sie auch brav tat, bis das Auflösungssignal von mir kam, auch wenn zwischendurch geclickert und belohnt wurde. 

Natürlich gab es auch ab und zu Missverständnisse, vor allem darüber, wo Grace denn nun genau laufen sollte, zwei mal "parkte" sie zwischen meinen Beinen ein, anstatt neben mir zu stehen, wohl ein Fehler in meinen Handzeichen (?). Außerdem überholte sie mich beim Treppen hoch- und runterlaufen immer noch, sodass ich pro Treppe bestimmt eine Minute gebraucht habe. 

Im Großen und Ganzen war der Spaziergang mit Clicker aber sehr entspannt, das Ziel der Leinenführigkeit fast vollständig erreicht und ich sehr positiv überrascht. Gerade weil der Clicker immer gleich klingt und keine (bei mir definitiv anfangs vorhandene) Unsicherheit transportiert, war es für Grace so einfach, sich auf mich umzustellen, und mein "Feedback" an sie sehr eindeutig.  Und weil man so punktgenau das erwünschte Verhalten markieren kann, hat sie so schnell verstanden, was ich von ihr wollte. 

Mein Fazit: An die Bedienung des Clickers kann man sich superschnell gewöhnen, er ermöglicht es mehreren Leuten, mit ein und demselben Hund ohne Verständigungsprobleme (War dieses "Prima" jetzt ein Lob? Mein Mensch sagt immer etwas ganz Anderes/ in einem anderen Ton.) zu trainieren und er ist als Signal für Mensch und Hund sehr leicht verständlich.

Ich werde auf jeden Fall in Zukunft auch mit meinen Pflegehunden das Clickertraining einführen und bin gespannt, herauszufinden, wie viel mehr man mit diesem einfachen "Werkzeug" erreichen kann.

 

 

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Hunde richtig baden

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Meist ist das Duschen oder Baden des Hundes nicht nötig und sogar kontraproduktiv. Das Hundefell ist durch seine geniale Beschaffenheit selbstreinigend. Das erkennt man auch daran, dass der Hund selbst nach einem Gassigang durch Regen und Matsch meist einige Stunden später in vollem Glanz in seinem Körbchen liegt und die Mitbringsel in Form von getrockneter Erde, Steinchen und Staub schön gleichmäßig um das Körbchen herum verteilt liegen.

Das Hundefell ist von einem leichten "Fettfilm" überzogen, welcher Schmutz und Nässe abhält. Auch die Haut des Hundes ist von besonderer Beschaffenheit und enthält keine Schweißdrüsen, wie wir sie an unserem Körper finden. Diese sind beim Hund überwiegend an der Nase und den Pfotenballen angesiedelt. Die Talgdrüsen sind nicht, wie bei uns, vor allem im Gesicht und am Kopf zu finden, sondern über den gesamten Körper verteilt. Aus diesem Grund ist die Hundehaut besonders anfällig gegen "reinigende" Shampoos. Ist der Säureschutzmantel der Hundehaut angegriffen, benötigt dieser bis zu 6 Wochen, um sich wieder zu erholen. Ein zu häufiges und falsches Waschen des Hundes stellt also eher ein Gesundheitsrisiko dar.

Der pH-Wert der Hundehaut

Der sogenannte pH-Wert ist ein Maß für den Säure- bzw- Basengehalt einer Flüssigkeit. In diesem Fall für den Schutzfilm, der natürlicherweise die Hundehaut bedeckt. Hunde haben einen weitaus höheren Haut-pH-Wert als wir. Wo unser pH-Wert zwischen 5,5 und 5,8 liegt, ist bei Hunden ein weniger saures Hautklima zu finden. Dieses ist sogar von Rasse zu Rasse verschieden. So hat der "Labrador" meist einen Haut-pH-Wert von ca. 6,8, wohingegen der pH-Wert des "Deutschen Schäferhundes" wesentlich höher, bei etwa 8,7, liegt. 

Dieses Mikroklima wird besonders durch Mikroorganismen beeinflusst, die auf der Haut leben. Dazu gehören beispielsweise Bakterien und Pilze, die in einer sogenannten "Fressgemeinschaft" mit dem Wirt, also dem Hund, leben.

Dies erklärt natürlich auch, weshalb eine zu starke Reinigung der Haut schädlich ist und zu einer vermehrten Anfälligkeit für Hautkrankheiten führt. Denn ist das natürliche Schutzschild der Haut angegriffen, wird diese leicht trocken, rissig und somit anfällig für Entzündungen, Verletzungen, Risse und Infektionen. Ein Beispiel dafür ist der fatale Kreislauf bei Pilzinfektionen der Haut.

Merke: Niedriger pH-Wert unter 7 = sauer. Hoher pH-Wert über 7 = basisch.

Mein Hund stinkt

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Hund chippen, registrieren & Tasso

Mittlerweile sind fast alle Hunde standardmäßig gechipt, doch häufig nicht registriert. Was bedeutet das überhaupt und ist es Pflicht? Das erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

Was ist chippen?

Mit dem Chippen des Hundes ist das Injizieren eines Minichip-Transponders gemeint. Dieser dient zur Unterscheidung und eindeutigen Identifizierung eines bestimmten Hundes. Ähnlich der Nummer unseres Personalausweises oder unserer persönlichen Steueridentifikationsnummer.

Der Chip hat die Tätowierung abgelöst. Aus gutem Grund, denn diese war nach einigen Jahren meist nicht mehr lesbar.

Nach wie vor handelt es sich dabei jedoch um eine Nummer, welche mittlerweile auch eine ziemlich lange, unmerkbare Zahlenreihe ist.

Der Chip wird mit Hilfe einer etwas dickeren Nadel, meist an der linken Hals-Seite, oberhalb der Schulter, injiziert. Mit einem speziellen Lesegerät kann die Nummer ausgelesen werden. Der Eingriff des Chippens selbst geht schnell, ist ohne Betäubung möglich (die Injektionsstelle wird nur örtlich betäubt) und nicht besonders teuer. Die Kosten liegen in etwa zwischen 25 und 50 €. Die Chipnummer wird in den Impfpass des Tieres eingetragen. So kann auch nachvollzogen werden, ob der jeweilige Hund entsprechend geimpft ist oder andere Krankheiten vorliegen.

Besonders wichtig ist das Einsetzen eines Microchips aber vor allem, um einen Hund seinem Halter zuordnen zu können. Auch dann, wenn der Hund vielleicht keine Marke oder Kontaktdaten des Halters trägt und entlaufen ist. Tierheime überprüfen in der Regel sofort, ob ein aufgegriffener Hund gechippt und registriert ist und auch Polizeistationen besitzen meist ein Microchiplesegerät.

Was ist Registrieren?

Damit der Hund seinem Halter zugeordnet und schnell wieder nach Hause gebracht werden kann, muss es zu der implantierten Microchip-Nummer im Körper des Hundes auch einen Halter geben. Dieser kann natürlich nur ermittelt und kontaktiert werden, wenn dieser registriert ist. Deswegen ist es wichtig, seinen Hund mit der passenden Notfallnummer, der Adresse und besonderen Merkmalen registrieren zu lassen.

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Mit Hund in Frankfurt

Was muss ich mit einem Hund in Frankfurt beachten?

Leinenpflicht

Laut der Grünanlagensatzung zur Benutzung öffentlicher Grünflächen gelten für Hundehalter in Frankfurt folgende Regeln:

Hunde dürfen nur auf besonders gekennzeichneten Flächen abgeleint werden. Ansonsten gilt auf den Grünflächen Leinenpflicht.

Auch die Länge der Leine ist hier geregelt, welche höchstens 2 Meter lang sein darf.

In vielen Bereichen des Grüngürtels gilt, entgegen der Annahme vieler Menschen, keine Anleinpflicht. Doch auch hier dürfen Hunde selbstverständlich nicht unbeaufsichtigt unterwegs sein und müssen sich im sogenannten Einwirkungsbereich der „führenden Person“ befinden.

Damit ist gemeint: Der Hund muss in Sichtweite sein und auf Ruf oder Pfiff sofort reagieren. Ein Rückruftraining verschafft Dir und Deinem Hund also viele Freiheiten.

 

Naturschutzgebiete Frankfurt und Hund

In den Naturschutzgebieten gelten noch einmal andere Regeln. Meist finden sich diese auf entsprechenden Hinweistafeln. Besonders während der Brut- und Setzzeiten sollte man als Tierfreund Rücksicht nehmen. Diese sind offiziell vom 15. März bis zum 15. Juli. Auch bedenken sollte man, dass es viele Bodenbrüter gibt, die sich ihre Nistplätze in kleinen Gebüschen bauen.

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"Schau" mir in die Augen

Das Signal "Schau" im Hundetraining

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"Schau" mich an

Ein Signal, das in den Kursen unserer Hundeschule immer und immer wieder geübt wird. Auch in den Workshops und im Einzeltraining ist das "Schau-Signal" eines der wichtigsten Säulen. Doch was bedeutet Schau denn eigentlich?

Definition "Schau" Signal

"Schau" bedeutet, dass die volle, gegenseitige Aufmerksamkeit von Hund und Mensch aufeinander gefordert ist. Im Idealfall in Form von direktem Blickkontakt. 

Schaut der Hund seinen Menschen erwartungsvoll an, kann der Mensch sich seiner vollen Aufmerksamkeit sicher sein und der Hund wird meistens versuchen, das darauffolgende Signal möglichst konzentriert auszuführen.

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Halsband oder Geschirr?

Noch vor einigen Jahren trugen Hunde nur dann ein Geschirr, wenn sie als Diensthunde oder Servicehunde eingesetzt wurden. Dass ein Hund ein Halsband trägt, war völlig selbstverständlich. Familienhunde mit einem Geschirr wurden eher belächelt.

Das hat sich mittlerweile massiv geändert. Hundegeschirre kann man in allen Farben und den verschiedensten Formen finden. Aus Neopren, Leder, Nylon und Mischmaterialien, ausbruchssicher, mit Tragehilfe oder wahlweise Reflektoren für die nächtliche Gassirunde.

Auch Halsbänder hat jeder Hundehalter in mehrfacher Ausführung zu Hause. Doch viele Hundehalter sind sich unsicher, wann Halsband oder Geschirr eingesetzt werden.

Vorteile und Nachteile

Vorteile des Halsbandes

Ein Halsband hat definitiv den Vorteil des unkomplizierten An- und Ausziehens. Flott über den Kopf gestreift ist es ruck-zuck an- und ausgezogen.

Über das Halsband und durch den Sitz an der empfindlichen Halswirbelsäule kann der Hundeführer enorm viel Druck auf den Hund ausüben. Das hat natürlich den Vorteil, dass der Mensch den Eindruck hat, seinen Hund besser kontrollieren zu können.

In bestimmten Situationen und bei bestimmten Übungen, wenn die Basis für eine gute Leinenführigkeit bereits gelegt ist, fällt es dem Hund häufig leichter, zu erkennen, in welche Richtung der Mensch seinen Hund "führen" möchte. 

Nachteile Hundehalsband

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Hundetraining & Tierheilpraxis

Kontakt

 

0176-3210 86 96

Hundeschule

An unseren üblichen Trainingsorten, bei Ihnen zu Hause, in Problembereichen, in der Praxis.

 

Guerilla Hunde- Training quer durch Frankfurt

Praxis

 Physiotherapie-Zentrum für Hunde 

Flinschstr. 51,

60388 Frankfurt am Main

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