Kleine Philosophie

Ich könnte dir hier jetzt den Standardtext per Copy & Paste zum Thema gewaltfreies Hundetraining vorsetzen. Aber was sagt das darüber aus, wie das Training bei mir wirklich aussieht? Viel zu häufig verstecken wir uns hinter Floskeln und erzählen doch nicht so wirklich richtig, was dann ganz konkret passiert, wenn du mit deinem Hund das erste Mal ins Hundetraining gehst. Vielleicht hast du schon einige Hundetrainer:innen "verschlissen" oder du bist totaler Neuling. Möglicherweise hast du schon seit Jahrzehnten "Hunde-Erfahrung" oder du du bist irgendwie mehr zufällig über deinen neuen Mitbewohner gestolpert und stellst jetzt fest: "Oha, möglicherweise könnte ich hier ein wenig Support gebrauchen". Also alles ganz schön unterschiedlich und auch als Hundetrainerin weiß ich vorher nicht, was mich erwartet.

Immer, wenn ich in den letzten 15 Jahren begeistert beschlossen habe: "Jetzt hab ich's! So mach ich das jetzt immer. Das ist meine Methode!"... stehe ich kurz darauf vor einem Hund-Mensch-Team und denke "Shit, wie lösen wir das denn jetzt?".

Es gibt nicht die ultimative Methode für Alles und Jeden. Trotzdem habe ich mittlerweile einige Basics für mich erarbeitet, die ich gerne an dich weitergeben möchte.

 

Eins möchte ich jedoch vorweg schicken: Unfaire Maßnahmen, die fälschlicherweise schnelle Erfolge versprechen und das Vertrauen deines Hundes beschädigen, ihn entwürdigen oder Schmerzen bereiten sind ausgeschlossen. Ausgeschlossen ist auch, dass du und dein Hund bei mir im Lilalauneland ankommt. Positive Verstärkung, wann immer es möglich ist, aber auch Grenzen, dann, wenn es nötig ist, gehören meiner Auffassung nach zusammen.

Das Coaching besteht aus drei Schwerpunkten

Beziehung

Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Hund und Mensch ist für beide Seiten erfüllend. 

Im Coaching lernst du die Sprache deines Hundes zu verstehen und wie du mit deinem Hund kommunizieren kannst und Missverständnisse vermeidest.

Du erfährst, wie du die Beziehung zu deinem Hund gesund erhältst.

Dieser Bereich ist sehr individuell. Manchmal geht es mehr darum Vertrauen auf- und Ängste abzubauen oder sich überhaupt erst einmal kennenzulernen. Ein anderes Mal müssen Erwartungen reflektiert und gegebenenfalls verändert werden. Oder wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, wie euer Leben einfach schöner werden könnte. Unabhängig von, oder trotz Besonderheiten, Einschränkungen oder Problembereichen.

Beziehung in der Praxis:

Lernen findet dann statt, wenn wir unsere Komfortzone ein klein wenig verlassen. Das gilt für uns und unseren Hund. Im Coaching unterstütze ich dich dabei, deine eigene Komfortzone zu verlassen und deinen Hund in neuen Herausforderungen anzuleiten, wie du deinen Hund wohlwollend begrenzt und ebenso zur Seite stehst, wenn es schwierig wird.


Training

Hilf deinem Hund, neue Signale und Verhaltensweisen schrittweise zu erlernen. Hier geht es vor allem um den Aufbau von Lernressourcen. Denn nur, was dein Hund schrittweise und in geschütztem Rahmen lernen konnte, kann er auch in herausfordernden Situationen umsetzen.

Im Bereich "Training" arbeite ich bevorzugt mit sogenannten Markern, wie dem Clicker. Diese Methode stellt ein zusätzliches Tool dar, dass rein positives und unmissverständlichs Feedback im Training ermöglicht und euer Fokus so zu 100% auf die Lernziele gelegt werden kann. 

Wenn es darum geht, deinem Hund neue Dinge beizubringen, die möglicherweise nicht typisch für ihn oder generell untypisch für Hunde sind, heißt es üben, üben, üben.

Das Tolle: Du gestaltest das tägliche Training mit deinem Hund positiv und damit extrem motivierend.

Training in der Praxis:

Dinge, die für Hunde keinen Sinn machen, für uns aber schon, müssen sie nicht umsonst oder für ein müdes Lob tun. Schon garnicht, wenn sie Neuland sind. Im Training legen wir die Basis für ein ganzheitliches Training und gestalten die Übungen für deinen Hund motivierend.


Fairness

Hier geht es darum, für den eigenen Hund nachvollziehbare Regeln aufzustellen. Eine berechenbare und zuverlässige Bezugsperson zu sein, die gelernt hat, freundlich, fair und konsequent zu handeln. 

Wenn es also darum geht, deinem Hund zu erklären, dass er die Füße vom Tisch nehmen soll und Hauen, Spucken und Treten verboten sind, bewegen wir uns meistens in diesem Bereich.

Geht es um die Erziehung deines Hundes, geht es auch immer um dich:

Bist du ein gutes Vorbild und wie schaffst du es, dass sich dein Hund auch ohne Leberwursttube an dir orientiert.

 

Was ist einfach zu viel erwartet, was kein dein Hund jetzt gerade leisten und wie sieht es am anderen Ende der Leine aus?

Fairness in der Praxis:

Das Coaching wird deine innere Haltung verändern. Es heißt nicht umsonst, dass man immer den Hund bekommt, den man braucht (manchmal auch: verdient).

Fairness bedeutet ganz konkret auch, dass du von deinem Hund nur das verlangen kannst, was du ihm vorlebst, welchen Umgang du kultivierst. Im Hinblick auf eure Umwelt, als auch auf das, was du mit deinem Hund tust oder unterlässt.



Es muss erwähnt werden:

Das Einzelcoaching findet ausschließlich in einem Rahmen statt, den dein Hund bewältigen kann. Es wird also länger dauern, mehr Training, mehr Zeit und auch mehr Geld kosten, als du jetzt vielleicht noch hoffst. Du musst Lernen, du musst es deinem Hund beibringen, dein Hund muss lernen und ihr müsst beide üben. Lernen braucht Zeit und es erfordert Engagement. Aber auch: Gutes Equipment und gute Voraussetzungen.

Dein Hund benötigt ein gut sitzendes Brustgeschirr und eventuell zusätzlich ein Halsband. Hier solltest du ein paar Euro investieren. Hier findest du mehr Infos zum Thema "Brustgeschirr vs. Halsband" . Besorge dir auch eine etwa 2-3 meter lange Leine, die angenehm in der Hand liegt und deren Karabiner zur Größe deines Hundes passen.

Möglicherweise benötigt dein Hund einen gut sitzenden Maulkorb. Ich helfe dir gerne auch schon im Vorfeld bei der Suche nach einem passenden Modell. 

Kleide dich bequem, wetterfest und praktisch.

Passen wir zusammen?

Wenn du dir mal eben ein paar Tipps abholen möchtest, weil dich euer Problem zwar tierisch nervt, du aber auch keinen Bock auf zu viel Aufwand hast, bist du bei mir falsch. Abkürzungen, schnelle, einfache Ultimativtipps funktionieren selten. Denn nur wenn du Lust auf Veränderung hast, wird sich auch dein Hund verändern. Überlege dir nur einmal, wie lange es gedauert hat, bis du dir angewöhnt hast, deine Jacke immer gleich ordentlich aufzuhängen, wenn du nach Hause kommst...wie soll dein Hund innerhalb weniger Tage verinnerlichen, was du von ihm erwartest?

Das Coaching bei mir, wird dich also nur dann weiterbringen, wenn du bereit bist, dich auf deinen Hund einzulassen und dich in den nächsten Wochen (oder Monaten) richtig reinzuhängen.

Gutes Hundetraining hat auch immer etwas mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Hunde können uns, genauso wie Partner oder Kinder, an "die Grenze" bringen. Sei also offen und freu dich auf dieses neue Kapitel.

Fröhlicher Pragmatismus

Das liest dich Alles ganz schön anstrengend. Ich weiß. Aber soooo anstrengend wird es dann auch wieder nicht. Hundetraining macht Spaß und erst recht, wenn man merkt, dass es vorwärts geht. Wie schnell und in welche Richtung, hast vor allem du selbst in der Hand. Von mir erhältst du die nötigen Skills, Beratung und manchmal auch einen kleinen Schubser. 

Ich arbeite sowohl mit sehr viel Belohnungen als auch mal ganz ohne. Mal geht es eher um dich und mal nur um deinen Hund. Auch das ist individuell.

Im Vordergrund stehen deine Ziele und Wünsche. Grenzen sind dort, wo dein Hund nicht in gleichem Maß profitiert.

Wir passen nicht so gut zusammen wenn...

  • du schnelle Lösungen suchst und möglichst keinen Aufwand betreiben willst,
  • du einen Hundetrainer suchst, der deinen Hund "repariert",
  • du einfach nur willst, dass dein Hund funktioniert,
  • du Belohnungen ablehnst,
  • du weißt, wie's geht und ich deine Meinung dir (oder deinem/r Partner/in, Familie, etc.) nur nochmal offiziell bestätigen soll,
  • du keine Zeit hast, regelmäßig mit deinem Hund zu üben,
  • dein Hund hauptsächlich von anderen Personen betreut wird,
  • du Grundsatzdiskussionen führen möchtest, anstatt zu üben,...
  • dich dein Hund eigentlich nicht so richtig interessiert,
  • dein Hund zwar bereits gebissen hat, du aber keine Notwendigkeit für einen Maulkorb siehst.

Wie es jetzt weiter geht

In einem persönlichen Telefonat können wir gemeinsam sehen, welches Trainingsprogramm für dich und deinen Hund passt.

Zusätzlich biete ich auch Online-Coachings an, die das Training im realen Leben zwar nicht ersetzen, aber eine tolle Vorbereitung oder Ergänzung sein können.

Ich freue mich auf dich und deinen Hund!

Deine 

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