Kleine Philosophie

Ich könnte dir hier jetzt den Standardtext per Copy & Paste zum Thema gewaltfreies Hundetraining vorsetzen. Aber was sagt das darüber aus, wie das Training bei mir wirklich aussieht? Viel zu häufig verstecken wir uns hinter Floskeln und erzählen doch nicht so wirklich richtig, was dann ganz konkret passiert, wenn du mit deinem Hund das erste Mal ins Hundetraining gehst. Vielleicht hast du schon einige Hundetrainer "verschlissen" oder du bist totaler Neuling. Möglicherweise hast du schon seit Jahrzehnten "Hunde-Erfahrung" oder du du bist irgendwie mehr zufällig über deinen neuen Mitbewohner gestolpert und stellst jetzt fest: "Oha, möglicherweise könnten wir hier ein wenig Support gebrauchen". Also Alles ganz schön unterschiedlich und auch als Hundetrainer weiß man nie so genau, was einen erwartet. Und immer, wenn ich in den letzten 10 Jahren begeistert beschlossen habe: "Jetzt hab ich's! So mach ich das jetzt immer. Das ist meine Methode!", stehe ich kurz darauf vor einem Hund-MenschTeam und denke "Shit, wie lösen wir das denn jetzt?".

Es gibt nicht die ultimative Methode für Alles und Jeden. Trotzdem habe ich mittlerweile einige Basics für mich erarbeitet, die ich gerne an dich weitergeben möchte und natürlich vermeide ich Gewalt, wo es nur geht. Egal ob körperlich oder mental. Sowohl von Seiten des Menschen als auch des Hundes. Das ist ein stetiger Abwägungsprozess und immer individuell.

Mein Coaching besteht jedoch immer aus diesen drei Säulen:

Hier geht es darum, für den eigenen Hund nachvollziehbare Regeln aufzustellen. Eine berechenbare und zuverlässige Bezugsperson zu sein, die gelernt hat, fair und konsequent zu handeln. 

Wenn es also darum geht, deinem Hund zu erklären, dass er die Füße vom Tisch nehmen soll und Hauen, Spucken und Treten verboten sind, bewegen wir uns meistens in diesem Bereich.

Geht es um die Erziehung deines Hundes, geht es auch immer um dich. Wie wirst du ein gutes Vorbild und wie schaffst du es, dass sich dein Hund auch ohne Leberwursttube an dir orientiert.

Übungen aus diesem Bereich kommen ohne Leckerlies aus.


Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen und Hund und Mensch ist für beide Seiten erfüllend. Im Coaching lernst du die Sprache deines Hundes zu verstehen und wie du selbst ebenfalls mit ihm kommunizieren kannst.

Du erfährst, wie du die Beziehung zu deinem Hund gesund erhältst.

Dieser Bereich ist sehr individuell. Manchmal geht es mehr darum Vertrauen auf- und Ängste abzubauen. Ein anderes Mal müssen falsche Erwartungen verändert werden oder wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, wie euer gemeinsames Leben einfach schöner werden könnte. Unabhängig von oder trotz Besonderheiten, Einschränkungen oder Problembereichen.


Hilf deinem Hund, neue Signale und Verhaltensweisen schrittweise zu erlernen. Hier geht es vor allem um zuverlässige Signale in allen Lebenslagen, im Alltag und in stressigen Situationen. Aber auch um Alles, was ein Hund sonst noch so können muss, um in unserem Alltag klar zu kommen. 

Im Bereich "Training" arbeite ich bevorzugt mit sogenannten Markern, wie dem Clicker. Diese Methode stellt ein zusätzliches Tool dar, dass unmissverständliche Kommunikation im Training ermöglicht und euer Fokus so zu 100% auf die Lernziele gelegt werden kann. 

Wenn es darum geht, dem Hund neue Dinge beizubringen, die möglicherweise nicht typisch für ihn oder generell untypisch für Hunde sind, heißt es Üben, üben, üben und Belohnungen bis zum Abwinken.



Passen wir zusammen?

Wenn du dir mal eben ein paar Tipps abholen möchtest, weil dich euer Problem zwar tierisch nervt, du aber auch keinen Bock auf zu viel Aufwand hast, bist du bei mir falsch. Letztendlich mache ich den Job deshalb schon so lange, weil ich auch am Ende eines schlechten Tages sagen können möchte, dass ich auf jeden Fall was für diesen oder jenen Hund erreicht habe. Abkürzungen, schnelle, einfache Ultimativtipps funktionieren selten. Denn nur wenn du dich veränderst, wird dich auch dein Hund verändern. Überlege dir nur einmal, wie lange es gedauert hat, bis du dir angewöhnt hast, deine Jacke immer gleich ordentlich aufzuhängen, wenn du nach Hause kommst...wie soll dein Hund innerhalb weniger Tage verinnerlichen, was du von ihm erwartest?

Das Coaching bei mir, wird dich also nur dann weiterbringen, wenn du bereit bist, dich auf deinen Hund einzulassen und dich in den nächsten Wochen (oder Monaten) richtig reinzuhängen.

Gutes Hundetraining hat auch immer was mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Hunde können uns genauso wie Partner oder Kinder an "die Grenze" bringen. Sei also offen und freu dich auf dieses neue Kapitel.

Fröhlicher Pragmatismus

Das liest dich Alles ganz schön anstrengend. Ich weiß. Aber soooo anstrengend wird es dann auch wieder nicht. Hundetraining macht Spaß und erst recht, wenn man merkt, dass es vorwärts geht. Wie schnell und in welche Richtung, hast vor allem du selbst in der Hand. Von mir erhältst du die nötigen Skills, Beratung und manchmal auch einen kleinen Schubser. 

Ich arbeite sowohl mit sehr viel Leckerlies als auch mal ganz ohne. Mal geht es eher um dich und mal nur um deinen Hund. Auch das ist individuell.

Im Vordergrund stehen deine Ziele und Wünsche. Grenzen sind dort, wo dein Hund nicht in gleichem Maß profitiert.

Wir passen nicht so gut zusammen wenn...

  • du schnelle Lösungen suchst und möglichst keinen Aufwand betreiben willst,
  • du einen Hundetrainer suchst, der deinen Hund "repariert",
  • du einfach nur willst, dass dein Hund funktioniert,
  • du Leckerlies und Clickertraining grundsätzlich ablehnst,
  • du weißt, wie's geht und ich es dir (oder deinem/r Partner/in, Familie, etc.) nur nochmal offiziell bestätigen soll,
  • du keine Zeit hast, regelmäßig mit deinem Hund zu üben,
  • nicht alle Bezugspersonen bereit sind, an einem Strang zu ziehen,
  • du Grundsatzdiskussionen führen möchtest, anstatt zu üben,...
  • dich dein Hund eigentlich nicht so richtig interessiert. 

Für unser Coaching brauchst du

Zu unserem ersten Termin kommst du genau so, wie du sonst auch Gassigehen würdest. Außer wir haben etwas anderes besprochen. Generell dient das erste Treffen vor allem dazu, dich und deinen Hund kennenzulernen und herauszufinden, wie ich euch am besten helfen kann.

Ob dein Ziel nun einfach ein besseres Grundgehorsam ist, du dich mit deinem Hund intensiv beschäftigen möchtest, einen Welpen hast oder ob du an einem ganz bestimmten Problem arbeiten möchtest, kannst du folgende Dinge sicher gut gebrauchen:

  1. Ein gut sitzendes Geschirr und eventuell ein ebenfalls gut sitzendes Halsband (nur bei Hunden über 10 Kilo).
  2. Eine normale Führleine, die weder zu schwer noch zu leicht ist.
  3. Eventuell eine Schleppleine mit maximal 8 m Länge, die gut in der Hand liegt, gut sichtbar ist und der Größe deines Hundes angemessen.
  4. Eine Leckerlitasche aus der du jederzeit innerhalb von einer halben Sekunde ein Leckerli zaubern kannst.
  5. Leckerlies oder das normale Futter deines Hundes, in deiner Leckerlitasche. Je nachdem, wie wählerisch dein Hund ist.
  6. Einen Clicker (bekommst du notfalls auch von mir).
  7. Falls dein Hund schnappt, beißt, zwickt oder Ähnliches: Einen gut sitzenden Maulkorb. Sprich mich unbedingt vorher an, falls dein Hund einen Maulkorb bräuchte, du ihn aber erst daran gewöhnen musst. 
  8. Gute Schuhe, bequeme Klamotten, eventuell etwas zu trinken für dich und deinen Hund und das wichtigste: Gute Laune und Tatendrang 😊

Wie es jetzt weiter geht

Falls wir noch keinen Termin ausgemacht haben, kannst du mich gerne anrufen oder auch einfach online einen Termin buchen. So kannst du ganz in Ruhe schauen, welche Zeiten für dich passen und sparst bei der Online-Buchung auch noch Geld. 

Zusätzlich biete ich auch Online-Coachings an, die das Training im realen Leben zwar nicht ersetzen, aber eine tolle Vorbereitung oder Ergänzung sein können.

Mehr Infos zu Preisen und Trainingsorten, Hausbesuchen und vielem mehr findest du hier.

Ich freue mich, euch bald kennenzulernen. Viele Grüße, deine

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