Wer bin ich?

Hundetrainer sind auch "nur" Hundehalter

Ich liebe meinen Beruf. Und ich liebe das Leben mit Hund. Nicht jeden Tag gleich stark. Aber jeden Tag mehr. 

Aus eigener Erfahrung kenne ich das Gefühl der Überforderung. Wenn der Hund peinlich ist. Ich meine nicht einfach "nur" peinlich, sondern, nennen wir es mal, problematisch: Für den Hund selbst, andere Hunde oder sogar Menschen.

 

Jahrelang dachte ich, dass ich als Hundetrainer den perfekten Hund benötige um eine entsprechende Expertise vorweisen zu können. Ich habe mich unglaublich unter Druck gesetzt und im Training mit meinen eigenen Hunden hohe Maßstäbe gesetzt. Sie sollten all das können, was ich auch unterrichte und das natürlich immer noch ein bisschen besser. Und natürlich sollten sie darüber hinaus Begleithunde für alle Lebenslagen sein: In der Stadt, im Wald, auf Bergtouren, im Café, mit Kindern usw.

Das Ergebnis? Stress pur, Selbstzweifel und Frust. Mittlerweile weiß ich, dass es darum überhaupt nicht geht. Vielmehr ist es eine Frage des Umgangs mit den Macken und Fehlern unseres Hundes und: "Selbsterkenntnis". 

Denn: Es ist ganz oft kein Zufall, dass wir mit unseren Hunden immer in Bereichen an unsere Grenzen stoßen, die ganz besonders herausfordernd sind. 

 

Dein Hund ist eine Chance

Im Einzelcoaching fällt mir oft auf, wie sehr wir mit unserem Hund nach Perfektion streben. Aber Hunde sind nicht perfekt. Wir selbst sind es auch nicht. War nicht der Wunsch nach dem eigenen Hund an sich schon aus Unperfektion geboren? Weil wir uns eigentlich etwas oder sogar jemanden gewünscht haben, der eine Lücke füllt? Ein Freund, ein treuer Begleiter, Ruhepol oder auch Actionheld? Irgendwas hat gefehlt und dann kam "der Hund".

 

Seit ich im Training mit meinen eigenen Hunde begonnen habe, mich auf das Positive zu fokussieren und auch zu akzeptieren, dass mit einem Hund nicht Alles möglich ist, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, kann ich diese Methoden an meine Klienten weitergeben. Es geht ganz viel und in jedem Hund-Mensch-Team das zu mir kommt steckt viel mehr Potenzial, als sich die meisten das zu Beginn des Trainings vorstellen können. Deswegen beginnt die Veränderung immer bei dir, was nicht gleichbedeutend ist mit dem abgedroschenen Satz "der Mensch ist immer Schuld, wenn der Hund Probleme macht oder etwas nicht klappt".


Mir gefällt es viel besser zu sagen: "Der Mensch ist möglicherweise noch nicht so weit und genau deshalb ist dieser spezielle vierbeinige Freund bei ihm gelandet". das mag esoterisch klingen, trifft den Nagel aber direkt auf den Kopf. Deswegen möchte ich dich dazu ermuntern, mit mir gemeinsam in eure einzigartige Reise zu starten. Step-by-Step in Richtung deiner Ziele und zu einem erfüllten Leben mit einem glücklichen Hund.

Was mich antreibt

Ich möchte dir mit meinem Training einen positiven Ansatz bieten, in welchem nicht nur dein Hund, sondern ihr beide im Fokus steht und gefordert werdet. Wenn du bereit bist, deine Komfortzone zu verlassen und dich Herausforderungen zu stellen, möglicherweise auch eigene Glaubenssätze zu hinterfragen, kann dein Hundetraining konstruktiv sein und von Anfang an Spaß machen.

Es liegt mir am Herzen, dir einen neuen Blickwinkel auf deinen Alltag mit Hund zu geben: Eine gesunde Mischung aus dem, was wir verbessern sollten und vor allem der Suche nach dem, was euch Spaß und glücklich macht!

"Action goes where energy flows"

Es geht mir darum, Deine Perspektive zu verändern. Mit einem neuen, positiven Blick für Deinen Hund und dem Verständnis für die Entstehung problematischer, störender oder gefährlicher Verhaltensweisen, wirst Du anders trainieren und agieren können. Aber auch dein Blick auf dich selbst wird sich verändern und dir zeigen, welchen Einfluss deine eigene Persönlichkeit auf deinen Hund hat. Du erhältst eine Anleitung und ich begleite Dich in regelmäßigen Abständen bei der Umsetzung und dem Erreichen Deiner Zwischenziele, bis Du mit Deinem Hund einen zufriedenen Alltag leben kannst. 

Qualifikation

Lernen hört nie auf und Workshops und Seminare sind sozusagen mein Hobby. Mittlerweile darf ich mein Wissen selbst an Trainer weitergeben, habe mich dem Berufsverband zertifizierter Hundetrainer angeschlossen und verfüge selbstverständlich über den Sachkundenachweis nach §11 des Tierschutzgesetzes. 

Neben meiner Tätigkeit als Hundetrainerin habe ich eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin und Physiotherapeutin für Hunde und Pferde absolviert. Da ich Bewegung und körperliches Wohlbefinden als einen essentiellen Teil zum Glücklichsein betrachte, verfüge ich über die Fitnesstrainer B-Lizenz und darf so nicht nur Hunde sondern auch Menschen sportlich anleiten und fit machen.

Das erworbene Wissen ermöglicht mir ein breites Spektrum und eine ganzheitliche Herangehensweise im Training und vor allem auch im "Actionbereich".

Mentoren

Jeder hat so seine Vorbilder. Meine Mentoren stammen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und meine Faszination galt neben der für Hunde auch immer der für Menschen: Warum tun wir, was wir tun? Was macht uns glücklich? Was beeinflusst Beziehungen und Kommunikation? Alle diese Fragen sind auch auf Hunde und vor allem auf unser Leben mit Hund anwendbar. So beschäftige ich mich neben dem Hundetraining auch mit Persönlichkeitsentwicklung und bin fest davon überzeugt, dass ein aktives Leben mit Hund eine großartige Chance für jeden von uns ist, über sich hinauszuwachsen, selbstbewusster, reflektierter und stärker zu werden.

Action

Aktiv werden ist etwas Tolles. Es macht einfach glücklich, gemeinsam etwas zu tun. Ich möchte Dich motivieren, mit Deinem Hund aktiv zu werden. Sei es hinsichtlich Eurer Fitness, Eurem Alltag oder dass ich Dich mit dem ein oder anderen Hundeabenteuer begeistern kann. Fast alle meine Kurse und Workshops stehen in Verbindung mit Inhalten, die Dich persönlich anschubsen und weiterbringen. Deshalb bleiben wir dabei auch immer in Bewegung und sind draußen in der Natur.

Mein Leben mit Hunden

Ist schön und erfüllend. Bei mir leben zwei Hunde: Rosi und Grace. Grace ist 14 Jahre alt und kam zu mir, nachdem sie die ersten 10 Monate ihres Lebens im Tierheim verbracht hatte und niemand sie haben wollte. Ich wollte einen Hund und die Tierheimpflegerin wollte sie mir eigentlich garnicht "präsentieren". Ziemlich humorlos und hysterisch raste sie durch mein Leben und legte den Grundstein für die Erkenntnis: "Interessante Tiere" und: "Ich habe keine Ahnung". Obwohl ich mit Hunden und allen möglichen anderen Tieren aufgewachsen bin, stieß ich schon in den ersten Wochen mit meinem eigenen ersten Hund an meine Grenzen. Das sollte sich ändern und ich begann zu lernen, zu üben, zu verwerfen und besser zu werden.

Später kam dann eine weitere Erkenntnis dazu: "Interessanter Job" und: "Das macht mich glücklich". Ich beendete mein Modedesign-Studium, unterbrach mein BWL-Studium und begann "Trainer-Wissen" anzuhäufen und bald auch anzuwenden.

2009 gründete ich offiziell "RehabiliTiere" und habe diesen Schritt nie bereut. Ich bin superhappy, dass ich am Ball geblieben bin und gebe mein Wissen genauso gerne an angehende Hundetrainer weiter.

Wertvolle Erfahrungen

Ein Hund ist nicht genug. So kam es, dass ich neben meiner ersten Schritte als Hundetrainerin als Gassigängerin tätig war, Hunde bei mir zu Hause betreute und so die unterschiedlichsten Charaktere kennenlernte. 

Etwas Sinnvolles wollte ich auch tun und einmal zufällig reingerutscht, lebte über Jahre regelmäßig mindestens ein sogenannter Tierschutzhund mit mir.

War der Pflegehund bereit für das Luxusleben in Deutschland, durfte er in seine neue Familie umziehen und es war Platz für einen neuen "Fall".

Auf diesem Weg kam auch Rosi zu mir. Mein zweiter Hund. Sie durfte oder besser "musste" bleiben. Als Einzelwelpe einer Mutterhündin, welche unter schlimmsten Bedingungen gelebt hatte, mit einigen genetischen "Besonderheiten" und einer Schilddrüsenunterfunktion war sie "meine Herausforderung". Das ist sie bis heute. 

Vielleicht kam es auch deshalb, dass ich mittlerweile besonders intensiv mit sogenannten "schwierigen" Hunden arbeiten darf. Aufgrund meiner Erfahrungen und dem Blick hinter die Kulissen der Tierschutzarbeit, ist mir die Beratung vor der Anschaffung eines Hundes besonders wichtig.

Tierschutz

Auch, wenn ich im Zweifel für die Anschaffung eines "Second-Hand-Hundes" bin und mich dafür einsetze, nicht noch mehr Hunde zu produzieren oder zu züchten, plädiere ich für verantwortungsvolle Tierschutzarbeit und bin gegen "blindes" Retten und Importieren von Hunden aus dem Ausland genauso, wie gegen kurzfristige Lösungen. Deswegen liegt es mir sehr am Herzen, dich bei der Auswahl eines Hundes zu unterstützen und berate dich hier auch gerne schon weit im Vorfeld. Viel zu oft erlebe ich in meinen Traineralltag, dass der Traum vom eigenen Hund zum Albtraum wird, weil zu wenig oder falsche Informationen über eine Rasse vorlagen, Menschen als Laien nur schwer einschätzen können, ob ein Hundeverkäufer seriös und im Interesse des Tieres und des zukünftigen Halters agiert oder nur aus Profitgier und Egoismus. Auch zu viel Idealismus in der Tierschutzarbeit kann fatale Folgen haben und der wohlmeinende Ansatz zukünftiger Hundehalter, sich für einen Hund aus dem Tierschutz zu entscheiden, wird oft ausgenutzt, ohne genau hinzuschauen, ob die Voraussetzungen, die Hund und Mensch mitbringen passen.  

Balance

Hund und Mensch: Beide sind gleichberechtigte Klienten. 

Immer wieder die gleichen Übungen, Sitz, Platz, Steh, Hiiiiiiiier ist langweilig. Für Mensch und Hund. Muss manchmal sein, soll aber nie das Einzige bleiben. 

Da ich selbst gerne das Angenehme mit dem Nützlichen verbinde, finde ich, dass Synergien her müssen. Vor allem auch, weil uns das Zeit schenkt. Nichts ist wertvoller als die Zeit, in der wir Dinge erleben, die uns glücklich machen.

Umso bereichernder, wenn wir diese Glücksmomente mit einem Hund teilen dürfen.

 

Dennoch hat Hundetraining Grenzen, wir haben Grenzen und auch unsere Hunde. Auch das ist mir bei meiner Arbeit wichtig: Das Machbare machbar machen aber auch zu akzeptieren, dass unsere Hunde Individuen sind, mit ihren Macken und Defiziten und: Auch Menschen haben ihre Grenzen, müssen manchmal einen Schritt zurücktreten, regenerieren und neuen Anlauf nehmen. Den Fokus auf das zu legen was positiv ist und diese Bereiche für Dein Leben mit Hund zu vergrößern ist mir ein wichtiges Anliegen.

 

Solltest Du mit Deinem Hund gerade nicht mehr weiter wissen, denke immer daran:

 

"Ein Problem ist nur eine Frage, auf die es noch keine Antwort gibt."

 

Ich freue mich darauf, mit Dir, für Dich und Deinen Hund, Antworten zu finden.

Deine

Glücksmomente, Abenteuer & Training mit Hund