Presseberichte über RehabiliTiere

Ein Portrait vom Hund: Die wichtigsten Tipps

Tipps für ein schönes Foto vom Hund

Viele Hundebesitzer wünschen sich schöne Portraits von ihrem Liebling. Aber die Tierfotografie ist nicht ganz so einfach und damit Aufnahmen auch wirklich gelingen, solltet ihr einige Tipps beachten.

Die Kooperation des Hundes

Hund, Fotografieren,
Damit der Hund beim Fotografieren still hält ist Konzentration gefragt.

Die meisten Hunde gehorchen ihrem Herrchen, auch wenn sie wahrscheinlich den Sinn des Fotografierens nicht so ganz verstehen. Wichtig ist, dass der Hund sich sicher fühlt. Ein Ruheportrait könnt ihr am besten mit Hilfe von Leckerchen und viel Lob gestalten. Der Hund wird so auf dem Bild zufrieden aussehen und schön stillhalten. Meist ist es kein Problem, einen gut erzogenen Hund zum Stillsitzen zu animieren. Trotzdem macht ihr die Aufnahmen am besten zu zweit. So kann sich einer mit dem Hund beschäftigen und ihm die Kommandos geben, während der andere in Ruhe die Kamera bedient.

Die Gestaltung des Hintergrundes

Mit einer guten Spiegelreflexkamera könnt ihr die Aufnahmen mit einer großen Brennweite und einem Teleobjektiv so gestalten, dass der Hund im Vordergrund scharf zu sehen ist, während der Hintergrund unscharf ist. Das lenkt die Priorität ganz auf den Hund. Der Hintergrund sollte möglichst ruhig und neutral sein (keine herumliegenden Gegenstände im Hintergrund!), vielleicht sogar farblich passend zur Fellfarbe, aber natürlich nicht Ton in Ton. Ein schwarzer Hund vor schwarzem Hintergrund wird nämlich kaum zu sehen sein. Es ist sowieso schon recht schwierig, schwarze Hunde abzulichten, denn meist bekommt der Autofokus bei einer großen Fläche, die eine fast einheitliche Farbe hat, Probleme. Hier müsst ihr ein bisschen probieren und mit der Belichtung spielen.

Den Fokus bei der Aufnahme unbedingt auf die Augen richten, denn so wirkt eine Aufnahme wirklich authentisch. Die Augen sollten zudem einen Glanzpunkt durch die reflektierten Lichter haben, damit sie lebendig wirken

Die Vorbereitung: Pflege des Hundes

Hundefotografie; Hund fotografieren, Hundefotos
Hübsch machen für's Foto macht müde

Der Hund sollte auf den Bildern selbstverständlich gepflegt aussehen, also sauber, gekämmt und auch die Augen und Ohren sollten sauber gemacht sein. Ein Besuch beim Hundefrisör, wenn nötig, kann nicht schaden, denn eine schöne Aufnahme ist das allemal wert. Andernfalls fällt nachher bei einer vergrößerten Aufnahme alles nicht so Schöne stark auf und schmutzige Ohren oder Augen sehen wirklich nicht gut aus.

Ein dekoratives Halsband kann nicht schaden, aber der Hund kann auch ohne dieses sehr schön aussehen, dann wirken die Bilder besonders natürlich. Vielleicht möchtet ihr euren Hund auch mit seinem typischen Lieblingsspielzeug oder einem Knochen fotografieren. Auch die Spielsachen sollten natürlich sauber und ansehnlich sein.

Die Beleuchtung für das perfekte Hundefoto

Die Aufnahmen sollten in jedem Fall gut ausgeleuchtet sein. Falls ihr eine Innenaufnahme macht, sollte das Licht möglichst von mehreren Quellen kommen, um die ganze Szene auszuleuchten. Leuchtet ihr nur mit Blitz aus, wirkt die Aufnahme meistens zu hart. Außerdem kommt es durch einen direkten Blitz meist zu Leuchteffekten in den Augen des Tieres, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch nicht unbedingt angenehm für die empfindlichen Tieraugen sind.


Besser ist es, das Licht zu reflektieren, etwa durch einen Schirm oder eine Folie. Goldfolie sorgt für warmes Licht, Silberfolie hingegen für kaltes. Den Blitz solltet ihr also in geschlossenen Räumen lediglich als Ergänzung zu den anderen Lichtquellen verwenden, nicht als Hauptlichtquelle.

Der Hund in der freien Wildbahn

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Einen Hund in Aktion zu fotografieren ist gar nicht so leicht

Ein Portrait von einem Vierbeiner in Bewegung zu schießen, stellt den Fotografen nochmals vor andere Herausforderungen. Damit die Aufnahme scharf wird, sollten eine große Blende und eine kurze Belichtungszeit eingestellt werden. Solltet ihr in den manuellen Einstellungen der Kamera nicht so geübt sein, dann nutzt einfach das Sportprogramm, über welches die meisten Kameras verfügen. In diesem Programm stellen sich automatisch die optimalen Werte ein. Und dann heißt es knipsen, knipsen, knipsen. Am besten im Serienmodus, denn so habt ihr am Ende eine breite Auswahl an Bildern und könnt euch das schönste aussuchen.

Dieser Artikel ist ein Beitrag von rahmendirekt.de, dem Online-Shop für individuelle Bilderrahmen.

Bildmaterial: Copyright Radeberger Bilderrahmen GmbH

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Hundeschule - Ein Abenteuer

Hallo liebe Hundefreunde

Wie Euch sicher schon aufgefallen ist, hat sich auf unserem Hundeplatz einiges getan. Letzte Woche haben wir unseren geliebten Wohnwagen verschenkt und seit Sonntagnachmittag ist auch der Zaun abgebaut.

Warum?

Leider müssen wir unseren Hundeplatz sehr kurzfristig räumen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir diesen Standort ebenfalls aufgeben und natürlich wird es RehabiliTiere weiterhin geben.

Bisher haben wir leider keine Alternative. Falls also jemand ein Grundstück hat, jemanden kennt der eines hat und dieses gerne verpachten möchte oder Ähnliches, darf uns dies gerne weiter empfehlen.


Wie geht es weiter?

In den nächsten Wochen werden die aktuell laufenden Kurse dennoch mit Treffpunkt an unserem ehemaligen Hundeplatz weitergehen. Die meisten Kurse haben wir ohnehin immer gerne in den Wald verlegt. Somit wird sich für Euch zunächst wenig ändern und Ihr habt die Möglichkeit, Eure 5er und 10er-Karten aufzubrauchen.


Wird es einen neuen Hundeplatz geben?

Das hoffe ich. Ich bin händeringend auf der Suche nach einer Alternative. Aufgrund des Mangels an infrage kommenden Flächen, muss ich mich jedoch in ganz Frankfurt und auch im Umland umsehen. Es ist möglich, dass unser zukünftiger Hundeplatz an einem anderen Standort liegen wird. Deswegen können wir Euch für die meisten Gruppenangebote auch keine 10er Karten mehr ausgeben.


Was für Kurse gibt es denn dann überhaupt?

Aktuell feile ich noch ein wenig an einem neuen Konzept. Unter dem Motto: „Aus der Not eine Tugend machen“, habe ich bereits einige Ideen entwickelt, die unsere Kurse vielleicht und hoffentlich sogar noch abwechslungsreicher und alltagstauglicher machen als bisher. Ihr werdet also auch zukünftig keinesfalls auf Eure wöchentliche Ladung Hundetraining und Übungen verzichten müssen.

Hintergründe

Wie Ihr Euch vorstellen könnt, war ich am anfangs schockiert und verzweifelt über die Entscheidung der Behörden. Die Hintergründe sind ärgerlich und es fällt mir schwer den Hundeplatz aufzugeben. Dieser Standort war ideal und wurde mit den Jahren ein Lieblingsplatz, den ich gehegt und gepflegt habe. Auch zwischen Oberrad und Sachsenhausen war ich immer gerne unterwegs und die Lage zwischen Wald und Feld einfach ideal.

Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt und bin motiviert und zuversichtlich, dass diese „Zwangsveränderung“ auch viel Gutes mit sich bringen wird. Eine ähnliche Situation hat vor sieben Jahren dazu geführt , dass aus einem ursprünglichen Nebenjob „RehabiliTiere“ als eingetragene Hundeschule mit eigenem Firmenname gegründet wurde und ich bin mir sicher, um es mit den Worten meines Freundes, und Händchenhalter in der letzten Wochen, zu sagen: „Alles wird gut“!

 

Wieso und warum überhaupt?

Die Spvvg Oberrad hat schon seit Jahren Interesse an dem von uns gepachteten Grundstück, um dort einen weiteren Fußballplatz zu bauen. Nachbargrundstücke wurden bereits erworben. Wie ich mittlerweile erfahren habe, sind die Genehmigungen trotz Landschaftsschutzzone 1 mittlerweile alle vorhanden und per Satzung im Bebauungsplan der Stadt Frankfurt eingetragen

Die Eigentümerin der von mir gepachteten Fläche, möchte ihr Grundstück für den Zweck eines weiteren Fußballplatzes jedoch nicht verkaufen, weshalb immer wieder Ortsbegehungen stattgefunden haben.

Dabei wurde durch die untere Landschaftsschutzbehörde festgestellt, dass eine Hundeschule und der damit verbundene Zaun, Geräte, Wohnwagen etc. aus Gründen des Landschaftsschutzes entfernt werden müssen. Laut Behörden steht diese Begründung nicht im Widerspruch zum Bau eines Fußballplatzes mit Umkleidekabinen und Flutlicht.

Es ist fragwürdig, ob der Fußballplatz unter den aktuellen Eigentumsverhältnissen überhaupt gebaut wird. Unser Hundeplatz stellt in diesem Zusammenhang ein Kollateralschaden dar. Leider hat sich die Behörde auch auf keine Alternativvorschläge meinerseits eingelassen, wenigstens solange bleiben zu dürfen, bis tatsächlich gebaut wird. Es ist schade, dass ausgerechnet zwei Freizeitangebote miteinander um Flächen konkurrieren müssen und Hundeschulen beziehungsweise die entsprechenden Hundeplätze generell kaum bis gar nicht genehmigt werden.

 

Was ist mit der Stadt?

Ich habe verschiedene Stellen in Frankfurt kontaktiert und die Frage aufgeworfen, wie die Stadt Frankfurt dazu steht, dass kompetentes und seriöses Hundetraining immer wieder gefordert und empfohlen wird, manche Hundehalter dies sogar von Seiten der Behörden zur Auflage bekommen, Hundeschulen jedoch nicht gefördert werden. Nicht nur das, die Genehmigung eines Hundeplatzes ist in ganz Frankfurt auf keiner einzigen Fläche vorgesehen. Sie kann nur langwierig erkämpft werden oder aufgrund von mündlicher Duldung „gehalten“ werden.

Freiflächen im Gewerbegebiet sind mit den Gewinnen einer Hundeschule leider kaum bezahlbar und auch dort nur schwer zu bekommen.

Wie absurd, dass Gesellschaft und Behörden gut erzogene Hunde fordern und (zu Recht) verlangen, dass Hundehalter sich weiterbilden und auch regelmäßig mit ihrem Hund üben. Die Existenz eines Hundeplatzes, der dies ermöglichst, ist in und um Frankfurt aber aktuell kaum genehmigungsfähig, geschweige denn, dass die Stadt hierfür entsprechende Flächen freigeben würde.

 

Wie ist die allgemeine Situation für Hundeschulen in Frankfurt?

Seit letztem Jahr wird eine Berufszulassung nur noch mit einer kostspieligen Prüfung nach §11 des TierschG erteilt. In dieser Prüfung werden Hundetrainer -unter anderem- auch auf ihre Sachkunde bezüglich der Risikoeinschätzung im Allgemeinen, sowie der räumlichen und organisatorischen Gestaltung des Trainings geprüft.

Die tatsächlichen Möglichkeiten, die durch die Stadt immer weiter eingeschränkt werden, stehen in fast satirischem Widerspruch zu den laut §11 abgefragten Inhalten und Voraussetzungen für gutes und vor allem sicheres Hundetraining. Auch und besonders für die Hundehalter und Hunde, die sich im öffentlichen Raum noch nicht so sicher und zuverlässig bewegen, wie die Fortgeschrittenen, ist das Üben auf einem eingezäunten Gelände Gold wert.

Dazu kommen auch versicherungstechnische Gründe, weshalb ich als Hundetrainer in einer schwierigen Lage bin, wenn es um die tägliche Berufspraxis geht. Irgendwann, das kennt Ihr alle, kommt der Moment, wo der Hundetrainer sagt: „Lein ihn mal ab“.

„Echt? Ohne Schleppleine???“

Als Hundetrainer gehe ich gezwungenermaßen gewisse Risiken ein, um die gewünschten Trainingserfolge zu erzielen und auch zu überprüfen. Ich nehme billigend in Kauf, dass es anfangs passieren kann, dass Euer Hund in einer neuen Situation nicht sofort auf den Rückruf reagiert. Das wird außerhalb eines Hundeplatzes durch die Versicherungen nicht abgedeckt.

Auf unserem Hundeplatz konnten wir Euch in kleinen Schritten fit für den „Alltag ohne doppelten Boden und Zaun“ machen. Das wird jetzt schwieriger.

Trotzdem freue ich mich auf die Herausforderung und die Veränderung und darauf, dass Euch unsere kommenden „Guerilla“-Stunden hoffentlich ebenso viel Spaß machen, wie mir und meinen Hunden beim Ausprobieren und Vorbereiten.

 

Viele Grüße,

Eure Mela von RehabiliTiere

Übrigens: Unser Wohnwagen...

...ist der Schrottpresse nochmal von der Schippe gesprungen.

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Presseartikel zur Körpersprache der Hunde vom 5. Juli 2014 im Rhein-Main-Extra Tipp

Körpersprache Hund - So reden Hunde

Die Körpersprache von Hunden, Screenshot Presse-Artikel vom Rhein-Main-Extra-Tipp

Region Rhein-Main – Wer denkt, Hunde können nicht reden, liegt falsch. Sie benutzen zwar keine Worte, wie wir Menschen, dafür ihre Körpersprache. Hundetrainerin Mela Hirse erklärt, was Hunde uns sagen wollen. Von Silke Gottaut.
Wenn Frauchen die Tür öffnen geht, kommt Rosalie meist mit zur Tür. Sie stellt ihre Pfote bewusst auf den Fuß von ihr und beobachtet genau, wer kommt. "Mit der Pfote auf meinem Fuß demonstriert sie, "das ist mein Frauchen" ", sagt Hundetrainerin Mela Hirse von RehabiliTiere in Frankfurt. "Es ist wie bei uns Menschen. Wenn wir zum Beispiel in der Disco sind und ein Fremder kommt auf unseren Partner zu, nehmen wir auch unter anderem den Partner in den Arm, um zu signalisieren: Das ist meiner." 

Hunde kommunizieren analog

Hunde kommunizieren analog, da sie kein Wortverständnis im Sinne einer Sprache besitzen. Teile der analogen Kommunikation sind: Körpersprache/-haltung, Bewegung, Lautäußerung und Mimik. Des Weiteren kommunizieren sie über optische, akustische, geruchliche und berührende Signale. Ein gutes Beispiel hierfür sind Achilles und Grace. Hundedame Grace steht vor Achilles und knurrt ihn laut und deutlich an. Achilles geht daraufhin sofort zurück. Doch er geht nicht zurück, weil er das Knurren gehört hat, sondern weil er die Mimik von Grace gesehen hat und das Knurren gespürt hat. Achilles kann nämlich nichts hören, er ist taub. Er ist voll und ganz auf die Körpersprache von Hund und Mensch angewiesen.

Auch ein tauber Hund kann sich verständigen

Der 16-Monate alte Setter wurde am vergangen Sonntag aus Teneriffa eingeflogen und sucht nun hier ein neues Zuhause. Derzeit ist er bei Pflege-Frauchen Simone Kroh untergebracht. Sie wird sich erst einmal um ihn kümmern, bis er in gute Hände abgebenen wird. Damit Achilles und Kroh sich besser verstehen, geht sie zu Hundetrainierin Hirse. Hier ein paar Tipps, was die Körpersprache der Hunde aussagt: Rutenhaltung: Die Gestik eignet sich gut zur Verständigung über größere Distanzen, da sie bereits von Weitem erkennbar ist. Stehen die Hunde sich nah gegenüber, gebrauchen sie die Mimik, wie zum Beispiel das Ausrichten der Ohren oder das Verstellen der Schnauze. Sind die Ohren nach hinten gerichtet, bedeutet es: Ich unterwerfe mich. Hoch aufgerichtet zeigen sie dagegen Überlegenheit an. Lächeln: Lächeln kann der Aufnahme von Kontakt dienen, kann aber auch ein nervöses Lächeln sein, also ein Ausdruck von Ängstlichkeit. Typisches Bild: Lippenspalt lang nach hinten,Ohren angelegt. Gähnen: Hunde gähnen vor allem bei Müdigkeit, Langeweile, Unsicherheit, Erregung, Erleichterung oder Stress. Das Demutsverhalten, auch submissives Verhalten genannt, stellt häufig das Gegenstück des Drohverhaltens dar. Es sieht folgendermaßen aus: Sich klein machen, eingeknickte Beine, niedrige Körperhaltung, angelegte Ohren, Mimik und Gestik zeigen vom Gegner weg, Blickvermeidung, lange Mundwinkel, Ohren zurück und Laute sind meist sehr hoch. Schnauze: Hunde benutzen neben ihren Augen auch ihre Augenbrauen, Mundwinkel und Zähne. Bei Unsicherheit und Unterwürfigkeit werden die Mundwinkel nach hinten gezogen. Bei Unsicherheit und Drohung kommt hinzu, dass sie Zähne zeigen. Sicherheit sieht so aus: Mundwinkel nach vorn, Lippe etwas nach oben gezogen und das Zeigen von Eckzähnen.

Workshop zur Kommunikation von Hunden und Hund und Mensch

Hundetrainerin Mela Hirse bietet in ihrer Hundeschule RehabiliTiere in Frankfurt den Workshop Körpersprache im August an. Anmelden kann man sich unter (0176) 32108696 oder per E-Mail an info@rehabilitiere.de. Weitere Infos gibt es auf www.rehabilitiere.de. Wer es sich zutraut, den tauben Achilles in sein Zuhause aufzunehmen, kann sich gerne bei Hirse melden.

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Wenn Bello zum Patienten wird

Notfallpatient Hund - Erste Hilfe für Hunde

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Roger Bührer, Tierklinik am Stadtwald Frankfurt und Mela Hirse, RehabiliTiere Hundeschule & Tierheilpraxis Frankfurt

Region Rhein-Main - Wenn Bello sich verletzt oder es ihm schlecht geht, wollen Hundebesitzer schnell Hilfe leisten können. Experten geben Tipps, was man im Notfall machen kann. Von Silke Gottaut

Viele Hundebesitzer machen sich sofort Sorgen, wenn man keine offensichtlichen Verletzungen sieht: „Die Leute wissen heutzutage wenig über ihr Tier“, sagt Roger Bührer, Leiter der Tierklinik am Stadtwald in Frankfurt. „Sie wissen nicht, wie ihr Hund normalerweise riecht, wie sich der Bauch anfühlt oder wie er zwischen den Pfoten aussieht.“ Der Hund wird im Arm gehalten, mit ihm wird viel gekuschelt, aber er wird sich nicht genauer angeschaut. „Der Mensch schaut sich auch jeden Tag im Spiegel an. Also sollte er das Selbe auch bei seinem Hund machen“, meint Hundetrainerin Mela Hirse von Rehabili-Tiere in Frankfurt. „Der Besitzer sollte seinen Hund in Alltagssituationen beobachten, so dass er im Ernstfall erkennen kann, ob sich sein Hund außerhalb seiner Norm verhält, aussieht oder frisst.“ Dazu gehört auch, sich die Körperform seines Hundes einzuprägen, um beispielsweise Schwellungen erkennen zu können. So ist Frauchen oder Herrchen eher in der Lage, eventuelle Fragen des Tierarztes schon am Telefon beantworten zu können. 

Schwerpunkte des Erste Hilfe Kurs für Hunde

Tritt der Fall ein, dass der Hund in eine Glasscherbe gelaufen ist, stark blutet, ein offener Bruch zu sehen oder in einem Schock-Zustand ist, muss sofort gehandelt werden. Nur wie? Diese Fragen werden in dem Erste-Hilfe-Kurs von Tierarzt Bührer und Hundetrainerin Hirse beantwortet. Schwerpunkte des Kurses sind: Erkennen von Notfällen, Verhalten in Notfallsituationen (zum Beispiel Bissverletzungen und Hitzeschlag), Erste-Hilfe-Maßnahmen (Beatmung, Herzmassage oder Verband anlegen) oder den Hund transportfähig machen und möglichst sicher und schnell in die nächste Tierklinik bringen.

Tipps für den Notfall

Tipps von den Experten: Ruhe bewahren: Indem man ruhig bleibt und dem Hund dadurch Sicherheit gibt. Abtasten: Bei keinen offensichtlichen Verletzungen den Hund, vor allem den Bauch, abtasten, die Schleimhäute ansehen, nach Schwellungen sehen, usw. Ansprechen und beobachten: Den Hund ansprechen: Steht er freudig auf und kommt gerne mit? Bleibt er liegen oder reagiert kaum? Reagiert er völlig anders als sonst? Wie atmet er? Verbände: Wenn der Hund blutet, die Blutungen mit einem Verband abbinden. Fieber: Die Temperatur messen. Normal ist 38,5 Grad, plus/minus 0,3. Appetit: Wasser und Fressen anbieten. Trinkt und frisst er nichts, ist das kein gutes Zeichen.

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Wir freuen uns über den neuen Presseartikel :-)

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Artikel in der Frankfurter Neue Presse zum Thema Hundetraining

Wenn Hasso in die Hundeschule geht

Hundeschule Frankfurt, Frankfurter Neue Presse

Wenn Hasso zur Grundschule geht: 03.08.2012

Einen Hund in der Stadt zu halten ist nicht einfach. Oft entstehen Probleme zwischen Tier und Besitzer, die alleine schwer zu lösen sind. Die Hundetrainerin Mela Hirse bietet in ihrer Schule Training für alle Lebenslagen. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse von Hund und Herrchen im Vordergrund. Oberrad. Mela Hirse liegt flach auf dem Bauch auf der Wiese ihres Hundeplatzes. Ihre sieben Jahre alte Schäferhund-Dobermann-Mischlingshündin Grace liegt ihr gegenüber. Mela Hirse schürzt die Lippen zum Kuss. Grace, die ihr bis dahin mit aufgestellten Ohren aufmerksam ins Gesicht geschaut hat, reagiert sofort: Sie streckt den Kopf ein bisschen vor und hält ihre kalte, schwarze Hundeschnauze an die Lippen ihrer Besitzerin. Für die 28-jährige Hundetrainerin steht dieser Kuss von Hund und Besitzer symbolisch für ihre Arbeit. Die feuchte Geste der Zuneigung zeigt tiefes Vertrauen, wenn sich Mensch und Tier mit dem Gesicht so nahe kommen, und darum geht es der Leiterin der Hundeschule Rehabili Tiere, die sie 2009 gegründet hat. Sähe man die schlanke junge Frau auf der Straße, würde man nicht sofort vermuten, dass sie hauptberuflich Hunde ausbildet. Mela Hirses wasserstoffblonder Kurzhaarschnitt leuchtet schon von Weitem, als sie aus dem Auto aussteigt. Sie trägt lässig hochgekrempelte Jeans und schwarze Turnschuhe mit pinker Applikation. Um den Hals hat sie große rote Kopfhörer hängen, die sich von ihrem weißen, eng anliegenden T-Shirt mit dem aufgedruckten Zeichen ihrer Hundeschule abheben. Wenn Hirse über Hunde spricht, nennt sie diese oft "Köter". Ihr eigener bellt aus dem Kofferraum heraus. "Grace ist eigentlich der Grund, warum ich diesen Job hier mache", erklärt die Hundetrainerin. "Ich habe sie einjährig aus dem Tierheim bekommen. Sie war eine Herausforderung, denn die klassischen Erziehungsmethoden schlugen bei ihr nicht an." Also begann sie, sich umzuhören, Bücher über verschiedenste Hundeerziehungskonzepte zu lesen und Workshops zu besuchen. "Immer auf der Suche nach einem Rezept für Grace", berichtet die Hundetrainerin lachend. Hirse lacht viel. Sie ist eine offene Person. Stets hat sie ein lustiges Funkeln in den Augen. Bellen aus Unsicherheit. Heute bellt Grace nur noch kurz, wenn fremde Menschen ihr Revier betreten, aus Unsicherheit. "Viele Dinge, die Hunde als Welpen nicht gelernt haben, kann man ihnen später nicht mehr beibringen", sagt Mela Hirse. Falsche Verhaltensweisen könne man zwar übertrainieren, aber gänzlich verändern könne man so etwas oft nicht mehr. Jetzt lässt Grace sich streicheln, ist entspannt und ausgeglichen. Ihre Besitzerin blickt sie oft geradezu hypnotisch an und wartet auf Zeichen der Kommunikation. "Mir ist vor allem wichtig, den Menschen ihre Körpersprache bewusst zu machen. Ihnen zu zeigen, welche widersprüchlichen und für den Hund oft verwirrende Zeichen sie geben. Der Hund ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen", sagt sie. Deshalb bietet Mela Hirse die unterschiedlichsten Trainingskonzepte an, immer angepasst an die individuellen Bedürfnisse und Charaktereigenschaften des jeweiligen Mensch-Hund-Gespanns. "Ein Besitzer, der nicht gerne hart durchgreift, braucht Wege, dem Hund die Disziplin anders beizubringen", erklärt sie. Natürlich brauche ebenso ein ängstlicher Hund andere Trainingsmethoden als ein forscher. Neben Gruppenstunden und Welpentraining möchte Mela Hirse deshalb bald einen Kurs anbieten, in dem Hund und Mensch näher zusammenkommen. "Oft läuft der Hund bei Spaziergängen voraus. Besitzer und Tier machen jeweils ihr eigenes Ding, sind kein Rudel. Leider fehlt vielen Hunden hier in der Stadt regelmäßiger, ausreichender Auslauf und Beschäftigung", bedauert sie. Individueller Gassi-Service Der Gassi-Service ihrer Schule bietet Hilfe. Weiterhin gibt es Unterstützung bei Themen wie Ernährung, Gesundheit und Spielverhalten oder Beratung bei der Anschaffung des passenden Hundes. Jedes dieser Gebiete muss jedoch immer individuell angegangen werden. "Ich halte nichts von sturem Festhalten an einer einzigen Methode", bringt Hirse ihre Sichtweise auf Hundeerziehung auf den Punkt.erg Das Kursprogramm der Hundeschule Rehabili Tiere ist auf der Internetseitewww.rehabilitiere.de einzusehen.

Kontakt zu Trainerin Mela Hirse kann man per E-Mail an info@rehabilitiere.de oder unter der Telefonnummer 0 176 32 10 86 96 aufnehmen. (Carina Berg)

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Presse-Artikel im Juli 2012

Bedürfnisgerechtes Individualtraining für Hunde ist auf dem Vormarsch.

Ein, aus dem Blickwinkel des Tierschutz geborenes Trainingskonzept, ist Frankfurts neuester Zugewinn für Hunde und ihre menschlichen Partner.

Die Hundeschule RehabiliTiere wurde 2009 von Mela Hirse, die vorher jahrelang im Tierschutz aktiv war, ins Leben gerufen. Die diplomierte Hundetrainerin erkannte, dass die meisten Konzepte auf dem Markt zu pauschal gehalten sind und setzt auf individuell auf den Hund und den Halter abgestimmte Trainingsinhalte. Deshalb werden Gruppenstunden nur mit maximal 6 Teilnehmern veranstaltet.

Der Gassi-Service wird modular auf die Bedürfnisse oder Probleme des Hundes angepasst und die Einzeltrainings werden vor Ort

oder in Stress-Bereichen zur optimalen geistigen und körperlichen Auslastung der Vierbeiner entwickelt. Im Vordergrund steht dabei besonders die Mensch/Hund Teambildung und die gegenseitige Kommunikation.

Schwerpunkte werden dabei im non-verbalen Bereich gesetzt, also das gegenseitige Verständnis der Körpersprache geschult. Die Beratung bei der Anschaffung des besten Freundes des Menschen oder die Unterstützung bei der Vermittlung von Tierschutzhunden und deren sanfte Integration in das neue Umfeld gehören ebenso wie Ernährungsberatung und Alternativen, zu den Angeboten des engagierten und innovativen Trainerteams. Erste Hilfe Kurse in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Tierklinik und Kinderunterricht zum artgerechten Umgang mit den Tieren werden quartalsweise in Kleingruppen angeboten. Auch im Bereich der Alternativ Medizin finden Sie bei RehabiliTiere kompetenten Rat. So ist jede Art von Hund und Halter bei RehabiliTiere gut aufgehoben.


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Hundetraining & Tierheilpraxis

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