Warum die Kursstruktur?

Wenn du dich durch alle diese Infos durchgewühlt hast und hier gelandet bist, dann gehörst du ziemlich sicher zu den Hundehalter:innen, die es genau wissen wollen und damit gleichzeitig zu meiner Lieblingszielgruppe.

Hier möchte ich kurz erklären, weshalb du bei mir nur Kurskonzepte findest und das nicht nur für Gruppen, sondern auch im Einzelcoaching.

Aufschieberitis

Wir alle kennen das: Man fängt motiviert an, ist regelrecht euphorisch. Das Training hat Spaß gemacht, wir bemerken sogar schon Veränderungen am Verhalten unseres Hundes und dann kommt doch der Alltag dazwischen.

Am Ende des Tages muss man einfach so ehrlich sein und zugeben, dass für die meisten von uns eine Deadline doch die größte Motivation ist.

Termine, die superflexibel verschoben werden können, sind erstmal sehr bequem für dich, bringen dich aber überhaupt nicht weiter. Denn du wirst sie verschieben, wieder verschieben und dich irgendwann über dich selbst ärgern, weil du einfach nicht regelmäßig geübt hast.

Mit festen Terminen, wie sie ein Kurs vorgibt, kannst du nicht verschieben. Du musst einfach dran bleiben und hast dann in der Regel Erfolgserlebnisse und Spaß an deinem Hund.

Sind 12 Wochen nicht knapp?

Das kommt darauf an. Aber ja, in 3 Monaten löst sich nicht jedes Verhaltensproblem in Luft auf. In 3 Monaten kann sich aber auch so einiges tun.

Es hängt also auch von dir ab und wie du die Kurszeit mit deinem Hund nutzt.

Geht das auch ohne Online-Gedöns?

Nein, seit einigen Jahren nicht mehr und ich möchte es auch nicht mehr missen. Nie waren die Möglichkeiten so gigantisch, um Hundehalter:innen unkompliziert Wissen vermitteln zu können, welches sonst in vergleichbarem Umfang eher in Trainer:innenkreisen vermittelt wurde.

Noch vor 5 Jahren hätten wir uns für ein einziges der Kursmodule in einem Seminarraum getroffen. Nicht jeder hätte seinen Hund mitnehmen können, nicht jeder Hund kann schon alleine bleiben oder in einer aufregenden Seminarsituation Ruhe bewahren.

Die technischen Möglichkeiten waren viel begrenzter und Handouts gingen schnell verloren oder wurden auf ein Minimum gekürzt.

 

Heute kannst du dir viele Inhalte in aller Ruhe mit deinem Hund gemeinsam vom Sofa aus ansehen.

Übungen kannst du -so wie es ja auch immer gepredigt wird- zu Hause, wo wenig Ablenkung herrscht, mit deinem Hund direkt ausprobieren.

Handouts kannst du dir auf dem Handy speichern oder Webinare direkt dort anschauen, Audios praktischerweise beim Spazierengehen oder einfach beim Aufräumen hören. Wir großartig ist das bitte?

Weniger Zeitverschwendung - mehr Fokus

Ganz ehrlich? Noch vor einigen Jahren waren Einzelcoachings inhaltlich oft ein Kompromiss. Wir wollen ja vor allem üben und praktische Tipps haben, wenn wir im Training sind.

Blöd ist nur, dass Übungen noch so toll sein können: Wenn du nicht verstehst, warum du etwas tust, kannst du das Training später nicht selbständig weiter entwickeln. Ist dir das Prinzip unklar, musst du immer wieder ins Hundetraining gehen, wenn das Training stagniert oder Übungen langweilig werden.

Ich möchte, dass du mit deinem Hund selbständig weiter arbeiten kannst und Methoden und Ratschläge kritisch hinterfragen kannst. 

 

Komplexere Zusammenhänge in Ruhe zu erklären oder zu verstehen, ist aber super schwierig, wenn man gleichzeitig mit seinem Hund beschäftigt ist und die Trainingseinheit ja auch so schnell rumgeht. Also wurde im klassischen Einzeltraining oft wenig erklärt, oder vielleicht sogar sehr viel, was dann wiederum zu Lasten von praktischen Übungen ging. Damit zog sich das Ganze wiederum sehr in die Länge, was für das Lerntempo vieler Hunde kontraproduktiv ist.

Willst du deine Kund*innen schnell wieder los werden?

Ja & Nein.

Einerseits ist mein Hauptanliegen, wie oben schon beschrieben, dich im Einzeltraining so kompetent und geübt zu machen, dass du darauf bald nicht mehr angewiesen bist, um beispielsweise kritische Situationen zu meistern. Natürlich geht das mal schneller oder langsamer. Mein Bedürfnis ist es aber ganz und garnicht im Einzelcoaching "Stammkund*innen" aufzubauen.

Dennoch freue ich mich natürlich total, wenn dir das Training Spaß macht und du gerne weiter machen möchtest. Besonders, falls es vorher nicht immer so leicht mit deinem Hund war.

Wenn du nach einem Einzelcoachingkurs weiter dran bleiben magst, findest du bei mir sowohl online als auch offline diverse Angebote zur Beschäftigung und Aktivitäten mit deinem Hund. 

Gruppenstunden

Fast alle Gruppenangebote stehen also Menschen wie dir zur Verfügung: Leute, die Spaß und Interesse an ihrem Hund haben. Jedes Hund-Mensch-Team ist einzigartig und hat seine eigene Geschichte. Das Tolle in diesen Kursen: Es findet kein Hundeschul-Tourismus statt und das Training macht dementsprechend richtig Spaß. Wenn du also weiter machen magst, kannst du in Gruppenstunden auf der Basis aus dem Einzelcoaching aufbauen, Wissen vertiefen, unter mehr Ablenkung trainieren und Beschäftigungsmöglichkeiten erlernen oder weiter vertiefen.

Meine persönlichen Interessen

Für mich persönlich und meine Arbeit als Hundetrainerin, war es oft frustrierend, wenn ich eine Situation zwar verbessert hatte, aber nicht so gut gemacht habe, wie es möglich gewesen wäre.

Woran lag das?

Ich habe viel zu viele Kompromisse gemacht: Der Mensch hat keine Zeit oder Lust zum Üben? Kein Problem, das kriegen wir auch so hin. Eine Hundehalterin will eigentlich nur, dass ihr Hund funktioniert und nicht mehr nervt? Kein Problem. Wenn ich die Situation für den Hund nur ein bisschen besser mache, ist schon viel gewonnen. Der HUndehalter muss einen Termin verschieben und kann erst wieder in 4 Wochen? Kein Problem, irgendwie können wir dann schon an das letzte Training anknüpfen.

 

Die Wahrheit ist: Nein.

Es ist sowieso häufig ein Kunststück, die optimale Schnittmenge aus Möglichkeiten und äußeren Umständen und dem besten Weg für ein Trainingsziel zu finden. Selbst, wenn Hundehalter:innen super motiviert sind. Schließlich spielen äußere Umstände und auch der Hund selbst ebenfalls eine Rolle.

 

Letztendlich ist es aber einfach nicht fair gegenüber Hunden, sich zwar einerseits eine nachhaltige Veränderung zu wünschen, andererseits dem gemeinsamen Training nur eine untergeordnete Priorität einzuräumen.

Nicht, dass ich das nicht verstehe. Hunde müssen und sollten nicht immer der einzige Mittelpunkt unseres Lebens sein.

 

Wenn du dich für ein Training entscheidest, vielleicht sogar, weil es deinem Hund schlecht geht, er seine Umwelt gefährdet oder du keine Freude an eurem Alltag hast, dann musst du deinem Hund für eine Weile eine höhere Priorität einräumen, als einmal am Tag eine halbe Stunde um die vier Ecken zu tigern.

 

dranbleiben lohnt sich

Für mich hat sich das Kurssystem im Einzelcoaching in den letzten Jahren als optimale Lösung für dieses Problem entwickelt. Ich kann dir wirklich weiter helfen und du wirklich viel lernen.

Ich kann auf 15 Jahre hauptberufliche Erfahrung und unzählige Weiterbildungen zurückblicken. Das ganze Wissen möchte ich nicht für mich behalten, sondern an dich weiter geben. Gerade in den letzten Jahren hat sich so viel in diesem Bereich getan. Es gibt spannende Studien und immer mehr Erkenntnisse über das Lernverhalten, Sozialverhalten und die Gefühlswelt unserer Hunde. 

Ein paar verstreute Einzelstunden werden dem nicht gerecht und in den allermeisten Fällen erreichst du damit auch nicht dein Trainingsziel.

 

Klar, auch in 12 Wochen wirst du vielleicht nicht Alles schaffen, was du dir wünschst und dein Hund kein "anderer" sein.  Vielleicht muss er das auch garnicht mehr in allen Bereichen, wenn du handlungsfähiger und kompetenter bist. 

 

Und weil ich eben weder für deinen Hund, noch für dich einen faulen Kompromiss anbieten möchte, tue ich es einfach nicht mehr.

Die Preisgestaltung: Ist die eigentlich verrückt geworden?

Mein erstes Einzeltraining vor über 15 Jahren hat stolze 35 € gekostet. Für einen Nebenjob ganz ok. Aber als seriöse Dienstleistung wohl nicht ernst zunehmen, oder?

Wusstest du, dass vergleichbare Branchen Stundenhonorare zwischen 150 und 500 € pro Beratungsstunde berechnen?

Jede vergleichbare Beratungstätigkeit ist für den Endverbraucher wesentlich kostspieliger als Hundetraining.

 

Dabei ist es heute glücklicherweise und abgesehen von einigen schwarzen Schafen, nicht mehr möglich, sich "einfach" Hundetrainer zu nennen. Wir sind gesetzlich verpflichtet, unsere Sachkunde per kostspieliger Prüfung regelmäßig nachzuweisen, uns weiter zu bilden und möchten letztendlich auch einfach einen guten Job machen. Meine reinen Ausbildungsinvestitionen (ohne Weiterbildungen) beliefen sich auf ca. 15.000 €. 

 

Hunde sind schon lange keine Nebensache mehr und spielen eine große Rolle in unserem Leben und für unsere psychische Gesundheit. Oftmals sind sie auch Hauptantrieb, um körperlich aktiv zu werden, zu sein oder zu bleiben.

 

Niemand möchte eine Beratung, welche nicht auf dem neuesten und bestmöglichen Kenntnisstand ist. Auch du möchtest sicherlich am liebsten eine*n erfahrene*n Hundetrainer*in, die auf eine breite Palette an Möglichkeiten und Wissen zurückgreifen kann, dir mit praktischen Übungen hilft und auf gar keinen Fall deinem Hund schadet. Egal ob versehentlich, beispielsweise wegen einer Fehleinschätzung oder falscher Übungsansätze oder mangelhafter Methodenkenntnis und möglicher Auswirkungen. Menschlich sollte es auch passen und didaktisch muss das, was beim Trainer oder der Trainerin so einfach aussieht, ebenfalls verständlich rüber gebracht werden.

 

Das kann man Alles lernen. Wenn man es dann kann, hat es seinen Preis. Das Wissen und die Erfahrung ist sozusagen mein Maschinenpark. Mein Kapital.

Denn, auch das möchte ich transparent machen: Die meisten Hundetrainer:innen sind selbständig und müssen ihr Leben, möglicherweise sogar eine Familie damit finanzieren.

Es ergibt auch aus Konsumentensicht keinen Sinn, wenn du dir das günstigste Angebot raussuchst und dann bei einer heillos überarbeiteten Person landest oder jemanden, der diesen Beruf mehr als Nebenbei-Hobby betrachtet und deshalb auch nur einmal im Jahr einen Tag "auf Fortbildung" ist. Dafür ist dieses Gebiet mittlerweile zu komplex. 

Seriöse Angebote erkennt man unter anderem auch am Preis und ein*e Berater*in -egal in welcher Branche- mit einem Stundenhonorar von 50 € brutto kann einfach nicht seriös und gesund arbeiten.

 

Ein Rechenbeispiel:

Nehmen wir die 50 € brutto pro Stunde.

Abzüglich der Mehrwertsteuer bleiben noch 42 €.

Davon müssen in der Regel bezahlt werden:

  • laufende Geschäftskosten
  • Steuerberater etc.
  • Versicherungen
  • evtl. ein Fahrzeug (inkl. dem finanziellen Rattenschwanz) für Hausbesuche
  • Weiterbildungskosten
  • Gewerbesteuer
  • Einkommensteuer
  • IHK Beiträge
  • Berufsverband
  • ...

Sicher möchtest du nicht sofort nach 60 Minuten hektisch verabschiedet werden, sondern das Coaching in Ruhe beenden können.

Deine Emails sollen beantwortet werden, deine Rechnungen ordentlich sein. Eine schöne Website wäre auch toll.

Das sind ebenfalls Kosten und Zeitfresser. 

Realistisch können also 3-6 Einzelcoachings am Tag absolviert werden, wenn diese perfekt geplant und schön hübsch hintereinander liegen. Was eigentlich nie der Fall ist. 

 

Nehmen wir also den wahnsinnigen Fall an, dass die übrig gebliebenen 5-10 € Netto-Stundenhonorar nun voll ausgereizt werden und an 5 Tagen in der Woche 6 Termine stattfinden und die Büroarbeit halt einfach nachts oder am Wochenende erledigt wird. Dann beträgt das Netto-Einkommen dieser Person im besten Fall 1200 € monatlich. Lustig, oder?

Mit 20 Jahren vielleicht. Mit fast 40 nicht mehr.

 

Du solltest dich also darüber freuen, wenn du -egal in welchem Bereich- ein Beratungsangebot mit gesunden Preisen vorfindest. Das tut zwar erstmal weh (mir auch), zahlt sich aber definitiv aus. 

 

Mein aktuelles Stundenhonorar beträgt übrigens 120 € brutto. Das klingt erstmal viel. Ist aber einfach nur eine ganz realistische Kalkulation, die es mir erlaubt, meinen Beruf seriös und nachhaltig auszuüben.

 

Auch finanzielle Überlegungen spielen bei der Kursstruktur eine Rolle. Aufgrund der hohen Nachfrage, kann ich meine Termine zuverlässiger planen und bin besser organisiert. 

Denn, wenn  Hannelore mit Balou immer montags um 16 Uhr kommt, halte ich mir das frei, jongliere nicht mit Terminen und kann dir sicher einen Platz um 18 Uhr anbieten. Da ich mir dann montagsvormittags für Büroarbeiten  frei halte, bekommst du pünktlich eine Antwort auf deine Email und triffst dann später eine ausgeruhte Hundetrainerin, die gerade heute morgen noch was Interessantes in einem Fachbuch gelesen hat. Und so schließt sich der Kreis.

 

Ich hoffe, du fandest diesen kleinen Einblick "Hinter die Kulissen" interessant und freue mich auch über Feedback. Für weitere Fragen kannst du mich gerne kontaktieren oder ein kostenloses Vorgespräch ausmachen.

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