Clickertraining

Clickern polarisiert. Wer kennt nicht den einen Superhundehalter, den man schon von weitem an dem markanten Clickgeräusch erkennt, welches ihn scheinbar permanent begleitet. Jedenfalls immer dann, wenn auch der Hund dabei ist.

Clickern begeistert vor allem, wenn es das gemeinsame Training wirklich nach vorne bringt und ein zuvor mäßig motivierter Hund plötzlich Feuer und Flamme ist.

Auf der anderen Seite stehen die Clicker-Hater: "Lächerlich, mit meiner Stimme bin ich viel schneller. Außerdem will ich mich nicht von Leckerlies abhängig machen, das ist ja pure Bestechung".

Die Wahrheit über das Clickern mit Hund

Markertraining ist keine Magie, keine Wissenschaft und auch kein Allround-Tool, mit dem Du alle bisherigen Probleme löst.

Aber es kann ein sehr effektives Werkzeug in Deiner Methoden-Auswahl werden, wenn es darum geht

  • ein Verhalten zu formen,
  • eure Arbeitsmoral zu verbessern,
  • eure Kommunikationsweise zu stärken,
  • deinen Hund geistig zu fordern.

 


Muss ich den Clicker dann immer dabei haben?

Nein, Du kannst den Clicker in ganz unterschiedlichen Bereichen und nach Lust und Laune anwenden. Bei mir wird er manchmal wochenlang nicht benutzt und dann sind wir wieder mal aktiver.

Woher weiß der Hund das mit dem Clicker überhaupt?

Dein Hund weiß das nicht und das Clicken ist für ihn zunächst ein vollkommen neutrales Geräusch. Erst durch das Konditionieren auf den Clicker erreichen wir, dass unser Hund das Clickgeräusch gerne immer häufiger hören, sprich "auslösen" möchte und somit motiviert mitarbeitet.

Darf ich beim Clickern trotzdem loben?

Na klar. Auf jeden Fall darfst und sollst Du Deinen Hund loben. Begeisterung und Freude zu zeigen ist unser mächtigstes Werkzeug in der Kommunikation mit unserem Hund. Es ist aber möglich sich auch einmal ganz auf Training und Timing zu fokussieren und ausschließlich den Clicker "sprechen" zu lassen.

Kann man das Clickern nur für Tricks einsetzen?

Nein, ganz im Gegenteil. Die Einsatzmöglichkeiten des Clickers werden maßlos unterschätzt. Du kannst das Clickern in jedem Bereich Eures Leben einsetzen, musst es aber nicht.

Muss ich dann immer belohnen?

Ja, hast Du geclickt, hast Du Deinem Hund in diesem Moment eine Belohnung "versprochen". Wird Deinem Hund seine Belohnung vorenthalten, wirkt dies wie eine Bestrafung und die Fallhöhe aus der Erwartungshaltung "Ich habe mir eine Belohnung erarbeitet" zu "Warum kriege ich sie nicht" ist unglaublich hoch. Es entsteht Frust und Du erreichst das Gegenteil von dem, was Du ja eigentlich wolltest.

Geht Clickern nur über Futter?

Nein, Du kannst Deinen Hund für jeden Click mit dem belohnen, was er toll findet. Futter ist eine sehr simple Möglichkeit, aber es gibt viele weitere.


Neugierig geworden?

Dann besuche doch einfach einen meiner Mini-Workshops zum Thema Clickern. In zwei Trainingseinheiten erfährst Du Alles Wichtige zum Clicker und kannst sofort loslegen.

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